| „Islamophobie“: Muslime sind Opfer, Christen sind böse |
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| Mittwoch, den 11. Mai 2011 um 14:13 Uhr | ||||
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Wenn in islamischen Ländern Christen nur deshalb entführt, vertrieben oder ermordet würden, weil sie Christen sind, sehe dagegen niemand „Christophopie“ am Werk.
„Offensichtlich ist es der islamischen Welt und ihren Sympathisanten gelungen, Begriffe zu besetzen und damit eine Stimmung zu erzeugen, als ob allein Muslime Opfer von Diskriminierung seien“, so Ludwig.
Auch die Unterscheidung zwischen „islamisch“ und „islamistisch“ zeigt nach Meinung des Autors einen Exklusivanspruch von Muslimen. Zwar müsse zwischen der friedlichen und der gewaltbereiten Auslegung des Koran differenziert werden. Doch wie das gehen soll, lässt der Autor offen. Es ist keine Frage der „Auslegung des Koran“, sondern eher eine Frage, ob die Mohammedaner auch immer und in jedem Fall nach der Maßgabe des Koran handeln. Solange sie in einem Land die Minderheit bilden, ist dies schon rein rechtlich nicht möglich. Doch umso mehr Muslime in Europa leben, desto anspruchsvoller werden die Mohammedaner und desto mehr fordern sie die Einführung der Scharia.
Treffend bemerkt der Autor der „Welt“, dass der Ausdruck „antiislamischer Rassismus“ völlig verfehlt ist. „Gäbe es so etwas, müsste der Islam eine ethnische Grundlage haben oder zumindest den Anspruch, eine bestimmte ethnische Gruppe ('Rasse') zu repräsentieren.“ Genau das aber widerspreche fundamental seinem Wesen als Weltreligion.
Wir würden uns häufiger die Veröffentlichung solcher Einsichten in den deutschen „Leitmedien“ wünschen, denn dadurch würden diese nur das aussprechen, was die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland ohnehin denkt.
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In einem Beitrag für die Tageszeitung „Die Welt“ kommt der Publizist Klemens Ludwig zu richtigen Erkenntnissen. Außergewöhnlich sind nicht seine Erkenntnisse, sondern dass eine deutsche Tageszeitung diese verbreitet, eine Tageszeitung zudem, die sonst selbst in das von Ludwig kritisiert Horn bläst. Der Autor schreibt, dass viele Muslime eine übertriebene und exklusive Opferrolle beanspruchen. Der Begriff „Islamophobie“ werde „nicht nur von Muslimverbänden inflationär benutzt, wann immer sie Kritik am Islam wittern; auch zahlreiche europäische Intellektuelle sind damit rasch bei der Hand“, schreibt Ludwig.
