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Griechenland total pleite: Die EU zahlt weiter! PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 28. Mai 2011 um 09:58 Uhr

 

Wie hatte der EU-Kommissar und ehemalige Maoist Barroso doch beim Bekanntwerden der Überschuldung Griechenlands gesagt: Der Euro muss gerettet werden, koste es was es wolle. Die ersten über 100 Milliarden Euro sind den Griechen bereits hinterhergeworfen worden. Doch nun ist Griechenland total pleite und kann seine Schulden, Löhne und Gehälter der Beamten und Angestellte etc. nur noch etwa vier Wochen bezahlen. Der IWF hat sich bereits verabschiedet und zahlt nicht mehr. Doch die Griechen können sich sicher sein: Die Euro-Staaten, allen voran Deutschland, zahlen auch weiter.

Selbst der FAZ, die zunächst die „Eurorettung“ unterstützte und für die Hilfen an Griechenland war, hat nun genug. Doch von jeder Rationalität fern werden die Eurostaaten auch weiterhin hunderte Milliarden Steuergelder, die von fleißigen Arbeitnehmern und Arbeitgebern dem Staat vertrauensvoll übergeben werden, dem griechischen Pleitestaat, der diese Pleite vollkommen selbst verschuldet hat, in den Rachen geworfen. Dabei ist völlig klar, dass all dies nur den Zusammenbruch und Staatsbankrott hinauszögert.

Dies müssten auch die Eurokraten wissen. Dennoch verschleudern sie das Geld der Bürger gewissenlos und ohne Rücksicht auf Verluste für ihre Ideologie der europäischen Einheitswährung um jeden Preis und natürlich im Interesse der multinationalen Banken, die ohnehin längst das Regime in der EU übernommen haben.

Ganz richtig fragt die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe: „Wenn jetzt unzählige Spar- und Privatisierungsappelle auf die Regierung in Athen niedergehen, liegt die Frage nahe: Warum soll künftig funktionieren, was im vergangenen Jahr offenbar nicht hinreichend funktioniert hat? Die Appelle wirken reichlich hohl, weil sie schon mit angedeuteten weiteren Hilfszusagen verknüpft sind. Wie vor einem Jahr kann Griechenland auch jetzt darauf bauen, dass wieder Geld fließt.“

Wirkliche notwendige Investitionen in das deutsche Bildungssystem, eine dringend notwendige Steuerreform mit massiven Steuersenkungen v.a, zugunsten der Familien und vieles andere mehr unterbleiben. Hier wird um „Peanuts“ verhandelt, wenn es darum geht, Geld auszugeben, und für die Stützung der total überschuldeten Eurostaaten werden Zigmilliarden Euro rausgeworfen. Hätte dies tatsächlich irgendeinen Sinn, würde dadurch Griechenland stabilisiert, könnte man ein oder auch beide Augen zudrücken. Doch es ist sicher, dass dies überhaupt keinen Erfolg haben wird und am Ende Griechenland und andere Staaten doch den Staatsbankrott erklären müssen.

Lesen Sie diesen Beitrag in einem Jahr noch einmal um zu sehen, ob unsere Prognose zutrifft.

 

 

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