Civitas Institut

Trotzkistische Unterwanderung? Achten wir auf die Akteure! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 00:00 Uhr

Der französische Senat ist nach der Nationalversammlung die zweite Kammer des Parlaments der V. Republik. Zum ersten Mal hat nach Neuwahlen die „Linke“ den Vorsitz im Palais du Luxembourg, dem Sitz des Senats. Jean-Pierre Bel heißt der neue Präsident des französischen „Oberhauses“. Er ist Mitglied der „Sozialistischen Partei“. Was wenige wissen, von 1968 bis 1978 war er Mitglied der „Ligue communiste révolutionnaire“. Die „Revolutionär-kommunistische Liga“ sah sich als französische Sektion der trotzkistischen Internationalen. 1973 wurde sie sogar für einige Zeit verboten.

 

Der „Trotzkismus“, der sich als oft als „undogmatischer“ und „anti-stalinistischer“ Marxismus ausgibt, hat eine umfangreiche „kulturelle“ Strategie der Gesellschaftsveränderung entwickelt.

 

Kader dieser Bewegung haben sich immer bewußt entschieden, als „Trojaner“ andere Bewegungen und Parteien zu benutzen und zu unterwandern, um deren ggf. größeren gesellschaftlichen Einfluß aus Gründen der „Tarnung“ auszunutzen.

 

Der interessierte Anti-Kommunist lese z.B. das von einem der Vordenker des Trotzkismus, nämlich Daniel Bensaïd verfasste Pamphlet „Eine Welt zu verändern. Bewegungen und Strategien.“ Münster 2006.

 

Die antikatholische Haßpolitik und aggressive Umwertung aller Werte in Frankreich ist nicht ohne das weitverzweigte Netz von Trotzkistischen Politikern zu verstehen. Achten wir auf die Akteure der permanenten Revolution!

 

 

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