Civitas Institut

Konsequenter Kommunist gestorben PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 14:56 Uhr

Kim Jong Il, der „geliebte Führer des koreanischen Volkes“ ist bei einer Zugfahrt an einem Herzinfarkt gestorben. Sein Sohn Kim Jong Un soll die brutale kommunistische Diktatur weiterführen. Südkorea hat seine Truppen in Alarmbereitschaft versetzt, Japan rief den Sicherheitsrat des Landes ein und die Aktienkurse in Asien fallen. Wohin die Ideologie der Linken führt, wenn diese konsequent zu Ende durchgeführt wird, kann man in Nordkorea besichtigen.

 

Nordkorea ist das Musterbeispiel des Kommunismus. Nirgendwo wurden die Ideen von Marx, Engel und Lenin so konsequent und kompromisslos umgesetzt.

 

In den 1970iger Jahren hatte Nordkorea zahlreiche Freunde auch in Deutschland. Die maoistischen KPD, 1970 gegründet, war zeitweilig „Bruderpartei“ der Koreanischen Kommunisten. Auch andere linke Gruppierungen wie die KPD/ML oder der KBW waren begeistert vom ´“Aufbau des Kommunismus“ in Nordkorea. Zahlreiche Mitglieder dieser Parteien sind später, in den 80iger Jahren, zu den GRÜNEN gewechselt. Ihre K-Gruppen hatten keinen Erfolg bei den Menschen und die „Diktatur des Proletariats“ war nicht mehr so angesagt, wohl auch mangels Proletariat.

 

Nordkorea ist heute eines der ärmsten Länder Asiens. Nur durch eine künstliche Linie getrennt von Südkorea, einem der reichsten Länder Asiens. Während das Christentum im Süden enorme Wachstumsraten hat, werden Christen im Norden auf brutalste Weise unterdrückt, ermordet und in Arbeitslagern „umerzogen“. Nordkorea ist fast vollständig von Außenwelt abgeschnitten. Alles was in der übrigen Welt zum Selbstverständlichen gehört, wie Internet und Handy, gibt es in Nordkorea allenfalls für hohe Parteifunktionäre. Fast jedes Jahr gibt es neue Hungersnöte, obgleich das Land bei einer marktwirtschaftlichen Ordnung sich sehr gut alleine versorgen könnte.

 

Das was die Linken in Deutschland propagieren und vorantreiben, führt in der letzten Konsequenz zu dem, was in Nordkorea Wirklichkeit ist. Dabei sind diese Linken nicht nur in der Partei versammelt, die sich so bezeichnet, sondern auch bei der Partei, die sich nach einer Farbe benennt.

 

Wenn auch noch erhebliche Unterschiede zwischen den nordkoreanischen Kommunisten und den deutschen Linken und Grünen bestehen, die vor allem durch die Durchmischung der kommunistischen Ideologie mit dem Liberalismus zu erklären sind, ist all diesen Ideologen eines gemeinsam: Sie sind fest davon überzeugt, dass man das Heil auf Erden im Prinzip verwirklichen kann. Und dieser Gedanke, in die Praxis umgesetzt, hat noch immer zu grauenhaften Zuständen und schlimmsten Diktaturen geführt.

 

Wo der Mensch sich selbst in den Mittelpunkt stellt und Gott auf die Seite (Liberalismus) oder Ihn gleich ganz beseitigt (Sozialismus, Kommunismus), wird der Mensch unmenschlich. Das Heil des Menschen – das ist seine Befreiung von der Sünde – kommt von „außen“, von Gott, der, wie wir in diesen Tagen besonders erinnern, die menschliche Wesenheit angenommen hat um unter uns zu leben und uns den Weg aus diesem endlichen Leben zum ewigen Leben zu zeigen.

 

Wann werden die Menschen Ihn endlich wieder als ihren König anerkennen?

 

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