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England: Staatliche Verpflichtung zur Sünde PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 24. April 2012 um 13:26 Uhr

In England nimmt der Kampf gegen Rechte die sich aus dem natürlichen Sittengesetz ergeben, immer brutalere Formen an. Nachdem Versuche gescheitert sind, Krankenschwestern und Ärzte zur Beteiligung an Abtreibungen zu verpflichten, wird jetzt ein Gesetz gestrichen, durch dass es medizinischem Personal erlaubt ist, nicht an Operationen zur Geschlechtsumwandlung teilzunehmen. Während es eigentlich die wichtigste Aufgabe des Staates wäre, die Einhaltung des natürlichen Sittengesetzes sicherzustellen, gehen die sogenannten demokratischen Staaten immer mehr dazu über, Menschen zur Sünde zu zwingen, wohlgemerkt unter der Fahne der Menschenrechte.

 

Die geplante Streichung eines Paragrafen, der medizinischem Personal eine Nichtbeteiligung an Geschlechtsumwandlungen ermöglichte, stößt jetzt in Großbritannien auf Widerstand.

 

Bislang können Ärzte und Krankenschwestern nach dem Code des Allgemeinen Mediziner-Rates (GMC) aufgrund persönlicher Glaubens- und Wertevorstellungen ihre Mitarbeit an besonderen medizinischen Eingriffen ablehnen, wie die Sonntagszeitung „Mail on Sunday“ berichtet.

 

Dies wolle der Rat nun in einem überarbeiteten Richtlinienentwurf für Geschlechtsumwandlungen ausschließen. Der Vorsitzende der Christlichen Mediziner-Vereinigung, Peter Saunders, sprach in der „Mail on Sunday“ von einem „schlauen Beispiel von Doppelzüngigkeit“.

 

Das britische Gleichstellungsgesetz von 2010 und die Regularien, die ihm folgten, dienten dazu, christliche Mediziner an den Rand zu drängen. Die Medizin im Großbritannien des 21. Jahrhunderts beinhalte inzwischen „Praktiken, die zahlreiche Ärzte als ethisch verwerflich betrachten“, so Saunders.

 

Der neue Vorstoß des GMC sei als ein weiterer Angriff auf das Recht zu werten, „unabhängig gemäß dem eigenen Gewissen zu praktizieren“. Dies aber gehöre zum Kernbereich eines echten Mediziners. (Civitas/KNA)

 

 

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