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SPD-Ministerpräsidentin: „Alle Kinder müssen in die Krippe", oder doch nicht, oder was? PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 11. Mai 2012 um 06:34 Uhr

Richtig Aufsehen erregt es erst jetzt: Die NRW-Ministerpräsidentin Kraft (SPD) ist in der Lage (schließlich ist „Wahlkampf“!!), eine eindeutige Aussage zu machen und innerhalb weniger Stunden genau das Gegenteil genauso glaubwürdig zu vertreten. In zwei FAZ.net-Meldungen tut sie das beim Thema „Kindertagesstätten“. - Es ist kein Geheimnis, dass der Sozialismus familienfeindlich ist.

In der DDR wurden Kinder aus der engen Bindung an die Mutter herausgerissen und in Kindertagesstätten abgegeben, damit die Mütter sich wieder in den Produktionsprozess eingliedern lassen konnten. Experten versichern (auf dem angegebenen Link denn doch eine "echte Praktikerin"), dass die frühe Herausnahme aus sicherem und gewohntem Umfeld bei Kindern nicht ohne bleibende Schäden erfolgt. Trotzdem und in vollem Bewusstsein dessen, was sie da tun, fordern und fördern Sozialisten aller Couleur die frühkindliche Trennung von der Familie, um aus ideologischen Gründen den Eltern, der Familie die Erziehung ihrer Kinder (ihr ureigenstes Recht also!!) zu entziehen.

Es wundert von daher nicht, dass Frau Ministerpräsidentin Kraft (SPD) genau diese Ideologie verfolgt: „Kraft sagte der F.A.S., die SPD sei sich mit der CDU bisher darin einig gewesen, dass Bildung in der Kita beginnen müsse. „Dann müssen wir auch sicherstellen, dass alle Kinder da sind.“ (…). Überdies würde sich jeder Kitaplatz volkswirtschaftlich lohnen, weil Mütter dann erwerbstätig sein und Steuern und Sozialleistungen zahlen könnten, anstatt Transferleistungen zu beziehen.“ (FAZ.net 28.04.2012) – Nur wer die NRW-CDU nicht kennt, wundert sich über deren Einigkeit mit den NRW-Sozialisten.

Und wer das sozialistische Verhältnis zu Wahrheit und Aufrichtigkeit kennt, der staunt auch nicht über eine zwei Tage später auf FAZ.net auffindbare, kurze Meldung: „Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihr CDU-Herausforderer Norbert Röttgen haben zu Beginn ihres Fernsehduells über das Thema Kinderbetreuung gestritten. Kraft wies den Vorwurf zurück, sie fordere eine Kita-Pflicht für alle Kinder. „Wir sind nicht für eine Kita-Pflicht“, versicherte sie am Montag im WDR-Fernsehen.“ (FAZ.net 30.04.2012)

In Schulen, Gesundheitswesen, Presse und vielen anderen Bereichen könnte man sich, wüsste man es nicht besser, an „Bewährtes“ aus der DDR erinnert fühlen. Stimmt denn nun Honeckers Satz doch, dass den Sozialismus in seinem Lauf weder Ochs noch Esel aufhalten? In NRW wird am Sonntag gewählt.

In diesem Sinne!

 

JV

 

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