Civitas Institut

Papst Lehmann I. weiß Bescheid PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Mai 2012 um 11:56 Uhr

Der Papst kann anordnen was er will, in Deutschland bestimmt Seine Eminenz Bischof Karl Lehmann. Die Berichtigung der falschen Wandlungsworte ändert nach Auffassung des Irrlehrers Lehmann überhaupt nix. Das hat er allen auf dem sogenannten „Katholikentag“ in Mannheim wissen lassen. Selbstverständlich hätte Jesus und auch der Papst mit „für Viele“ „für alle“ gemeint. Ist doch klar. Das ist moderne Hermeneutik.

 

 

Die vom Papst angeordnete neue Übersetzung der so genannten Kelchworte in der heiligen Messe ändert nach Ansicht des Mainzer Kardinals Karl Lehmann theologisch nichts.

 

Es stehe nach den biblischen Texten außer Zweifel, dass Jesus für das Heil aller Menschen gestorben sei, betonte Lehmann am Freitag beim Katholikentag in Mannheim. Da hat der Kardinal Recht. Doch der nächste Satz fehlt: Nur derjenige, der das Heilsangebot annimmt und sein Leben auf Christus ausrichtet wird auch durch das Sühneopfer Christi gerettet. Nach Lehmann wird allerdings wohl jeder gerettet, ob er will oder nicht!

 

Kardinal Lehmann meinte weiter: Papst Benedikt XVI. gehe es mit den Worten „für viele“ lediglich um eine genauere Übersetzung der Textstellen, die Jesu Worte beim letzten Abendmahl schildern. Es geht also nicht um Wahrheit oder Falschheit, sondern eben nur um eine bestimmte Hermeneutik. Lehmann weiß Bescheid.

 

Die Annahme vieler Theologen, dass Jesus damals ein aramäisches Wort benutzt habe, das letztlich „für alle“ bedeute, werde von der neueren Forschung in Frage gestellt.

 

Natürlich hält Kardinal Lehmann auch nichts von einer Annäherung zwischen dem Papst und der Priesterbruderschaft St. Pius X. Im Gegenteil, er fürchtet, dass dies zu Problemen bei der weiteren Revolution der Kirche und ihre Umwandlung in eine weitere protestantische Sekte führen könnte.

 

Die Annäherung zwischen dem Vatikan und der traditionalistischen Piusbruderschaft dürfe nicht dazu führen, dass man das Zweite Vatikanische Konzil (1962 - 1965) in Frage stelle. Um das Konzil zu verteidigen, müsse man für dessen Errungenschaften kämpfen, sagte Lehmann unter dem Beifall zahlreicher Zuhörer.

 

Was er unter diesen Errungenschaften eigentlich versteht, dies zu erklären blieb der seinen Zuhörern schuldig, obgleich diese durch ihren Beifall zeigten, dass sie dies auch garnicht genauer wissen wollten.

 

 

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