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Die Linke: 100 Prozent Steuern PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 19. Juni 2012 um 12:48 Uhr

Alle Linken, egal in welcher Partei sie gerade sind, kommen darin überein, dass der Staat grundsätzlich mit dem Geld der Bürger besser umgehen kann, als diese selbst. Dies hat zur Folge, dass die Staatsquote in Deutschland bei fast 60 Prozent liegt. Den (Post)Kommunisten der Partei Die Linke ist dies freilich zu wenig. Deren Vorsitzende Katja Kippling hat jetzt mehr oder weniger 100 Prozent Steuern gefordert um endlich wieder so „gerechte Verhältnisse“ wie in der DDR zu schaffen.

 

Die deutsche Oberkommunistin will die Einkünfte aller Bürger auf 40.000 Euro maximal beschränken. Wer mehr verdient, soll das „überflüssige“ Geld an den Staat abführen, denn bekanntlich kann der mit dem Geld der Bürger weit besser umgehen.

 

Nun regen sich natürlich viele Politiker in anderen Parteien über eine solche Forderung auf und versuchen so zu tun, als sei dies ja eine unmögliche Forderung. Faktisch jedoch betreiben die Politiker aller Parteien schon seit Jahrzehnten genau eine solche Politik, die die Steuerbelastung der Bürger immer weiter erhöht.

 

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammer, Martin Wansleben, sagte: „Ein Spitzensteuersatz von 100 Prozent kommt einer Enteignung gleich und wäre damit verfassungswidrig“. Doch was interessiert die Linken schon die Verfassung wenn es um Steuern geht. Und ab wann ist ein Steuersatz verfassungswidrig? Ab 30 Prozent? Ab 60 Prozent? Oder erst ab 90 Prozent? Wobei man natürlich die verdeckten Steuern wie die Mehrwertsteuer mitrechnen muss.

 

Einen 100 Prozentigen Spitzensteuersatz hält zwar auch das DGB Vorstandsmitglied Claus Matecki für etwas übertrieben, aber deutlich höhere Steuern für sogenannte Spitzenverdiener fordert auch er. So wünscht er eine Höchstgrenze für das Einkommen von Managern in Banken und Großkonzernen.

 

Warum gibt es eigentlich keinen Politiker, der konsequent fordert, dass es endlich Zeit wird, die Staatsquote zu senken, massiv zu sparen und den Bürgern ihr Geld zu lassen, damit sie damit das tun, was ihnen gefällt? Wem gehört denn das erarbeitete Geld der Bürger? Ist es etwa das Geld, auf das der Staat einen Anspruch hat oder sind es nicht vielmehr die Bürger, denen dieses Geld gehört und die es dem Staat geben, damit dieser dafür im Dienste des Gemeinwohls tätig wird?

 

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