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Polen: Zweidrittel gegen „Homo-Ehe“ PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 11:31 Uhr

In Polen sind laut einer Umfrage, die von einer polnischen Tageszeitung in Auftrag gegeben wurde, 64 Prozent der Bürger gegen eine staatliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften, nur 23 Prozent befürworten eine staatliche Anerkennung einer solchen naturwidrigen Beziehung zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Gleichwohl ist die Regierung bestrebt, eine rechtliche Gleichstellung derartiger Beziehungen mit der Ehe durchzusetzen.

 

Zwei Drittel der Polen sind einer Studie zufolge gegen die Einführung eingetragener Partnerschaften für homosexuelle Paare.

 

Dass die Propaganda der Homolobby und der sie unterstützenden EU Institutionen dennoch nicht wirkungslos geblieben ist, zeigen weitere Ergebnisse der Befragung. Eine deutliche Mehrheit der Befragten sprach sich den Angaben zufolge jedoch aus, Homosexuellen ein Informationsrecht bei Erkrankung des Partners (68 Prozent), einen Splittingtarif bei der Einkommensteuer (55 Prozent) und das gesetzliche Erbrecht (55 Prozent) zuzuerkennen.

 

Wie in den meisten Ländern Europas ist allerdings die Ablehnung einer Möglichkeit der Adoption von Kindern besonders hoch: 73 Prozent der Befragten sind gegen eine Adoptionsrecht für homosexuelle Freunde oder Freundinnen.

 

Auch in Polen gibt es, wie von der EU angeordnet, eine Regierungsbeauftragte für Gleichbehandlung. Diese Dame geht dennoch davon aus, dass vor den nächsten Parlamentswahlen 2015 homosexuelle Partnerschaften gesetzlich verankert werden. „Es gibt eine große Akzeptanz für konkrete Lösungen“, sagte sie der Zeitung.

 

Um dies durchzusetzen, will man eine mit Steuergeldern finanzierte sogenannte „Informationskampagne“ starten. So ist es auch in allen anderen EU-Staaten gelaufen.

 

 

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