Civitas Institut

E10, Biosprit und Biogas schaden der Natur PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 26. Juli 2012 um 07:19 Uhr

 

Was von vielen schon immer vermutet wurde, ist jetzt „amtlich“. Gegen die Vorstellungen der Ökoideologen vom Weltklimarat IPCC, der EU und der „Grünen“ hat die renommierte Nationalakademie Leopoldina vor der Verwendung von Biokraftstoffen in Ländern wie Deutschland gewarnt und ein Überdenken des massiv mit Steuergeldern geförderten Zwangs zu Biokraftstoffen gefordert.

 

 

 

 

Deren Nutzung in größerem Maßstab sei „heute und in Zukunft“ für Länder wie Deutschland keine Option, sagte das wichtigste Beratergremium in Deutschland. An dem Gutachten haben zwanzig Wissenschaftler mitgearbeitet.

 

Demnach verbraucht die Erzeugung von Biokraftstoffen deutlich mehr Fläche als andere regenerative Energien. Biokraftstoffe erzeugen mehr Treibhausgase in den Landwirtschaftsbetrieben, belasten die Böden und Gewässer stärker mit Schadstoffen und stehen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion.

 

Anders als die Ökoideologen wurde in dem Gutachten nicht nur die unmittelbare CO2 Bilanz berechnet, sondern der Lebenszyklus der Energieträger, in denen auch die Verunreinigung von Böden und Gewässern mit Nitrat und Phosphat sowie die Versalzung berücksichtigt werden. Außerdem wurden die Entwicklung der Artenvielfalt und die Auswirkung des Anbaus von Biokraftstoffen auf den Grundwasserspiegel berücksichtigt.

 

Auf Grund der Ergebnisse der Studie wendet sich die Nationalakademie gegen das Vorhaben der Bundesregierung den Anteil von Biokraftstoffen bis zum Jahr 2050 auf 23 Prozent zu erhöhen.

 

 

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