Civitas Institut

Einheit ohne Wahrheit: Aufruf ultramodernistischer Politiker PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 05. September 2012 um 08:54 Uhr

Eine Reihe von Politikern und Showmastern hat unter der Leitung des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert zu einer „Überwindung der Kirchenspaltung“ aufgerufen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs, der nicht eine „Versöhnung bei Fortbestehen der Trennung“ fordert, sondern „gelebte Einheit“ (was das auch immer sein soll), gehören neben Lammert, der linksradikale „Kämpfer gegen Rechts“ und führende Gutmensch Wolfgang Thierse, Richard von Weizäcker, Annette Schavan, Thomas de Maizière und Walter Steinmeier. Weiterhin haben der ehemalige ZdK-Vorsitzende Hans Maier, Hans Joas und Günter Jauch unterschrieben. Anlass des Aufrufs ist der 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils und der 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 1517.

 

 

Angesichts dieser Daten kann nichts Gutes erwartet werden. Während die Reformation die Einheit Europas und Deutschlands zerstörte und gewaltige Unordnung, Krieg und Zerstörung bewirkt hat, ist das II. Vatikanum das Konzil, das mit der Tradition der katholischen Glaubenslehre weitgehend gebrochen hat und der Reformation in der katholischen Kirche die Tore geöffnet hat.

 

Dass es den Unterzeichnern dieses Aufrufs nicht um eine echte Einheit in der Wahrheit geht, sondern um eine oberflächliche „heile Welt“ zeigt sich schon an den versammelten Namen, die alle zu den Ultramodernisten gehören und aus der deutschen katholischen Kirche am liebsten eine Zweigstelle der EKD machen möchten.

 

Die Unterzeichner fordern z.B. eine Verständigung über das „Verständnisses des Amtes oder des Abendmahls“, wobei schon die Verwendung des Begriffs „Abendmahl“ verrät, dass es darum geht, der katholischen Kirche, die das heilige Messopfer feiert und kein Abendmahl, eine reine Mahlfeier aufzuzwingen.

 

Jede objektive und nüchterne Betrachtung des sogenannten ökumenischen Dialogs in den vergangenen Jahrzehnten zeigt klar und deutlich, dass sich die Protestanten nicht einen Millimeter in Richtung der Wahrheit des katholischen Glaubens bewegt haben, während die „katholischen“ Ökumeniker nicht müde werde, der falschen protestantischen Religio hinterherzuhecheln.

 

Der übliche Spruch, der auch in diesem Papier zu finden ist, beide Konfessionen verbinde mehr als sie trennt, ist schlicht falsch. Fast alles was die Protestanten glauben, trennt sie vom überlieferten katholischen Glauben. Was die Modernisten glauben, die dieses Papier unterzeichnet haben, ist sicher nicht sehr verschieden. Doch dies erschöpft sich in einem sekundären Christentum, verbunden mit einem Gutmenschentum und dem bekannten „Kampf gegen Rechts“.

 

Die Deutsche Bischofskonferenz will nach der Veröffentlichung des Papiers Stellung nehmen. Der Inhalt dieser Stellungnahme ist aber vorauszusehen, zumal es nicht gerade unwahrscheinlich ist, dass die DBK im Hintergrund den Aufruf mit initiiert hat um Druck auf Rom auszuüben.

 

Wir wollen katholisch bleiben und laden alle Protestanten und alle Menschen guten Willens ein, den wahren überlieferten katholischen Glauben kennenzulernen und sich der einzigen Kirche Jesu Christi anzuschließen, da sie sich in ihren Gemeinschaften des ewigen Heils nicht sicher sein können.

 

Und hier ein Bild was "Ökumene jetzt" schließlich bedeutet: Die erste Päpstin der "Ökumenischen Kirche Deutschlands"

 

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