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Papst erinnert an Kaiser Konstantin den Großen PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 15. September 2012 um 09:52 Uhr

Der Heilige Vater erinnerte im Libanon an Kaiser Konstantin und die berühmte Vision des hl. Kreuzes an der Milvischen Brücke vor 1700 Jahren. Der Papst tat dies anläßlich des Festes Kreuzerhöhung „das im Jahr 335 im Osten entstanden ist – und zwar am Tag nach der Weihe der Auferstehungskirche, die Kaiser Konstantin der Große, den ihr als Heiligen verehrt, auf Golgota und über dem Grab des Herrn errichtet hat.

Nächsten Monat wird der 1700. Jahrestag der Erscheinung gefeiert, die ihn in der symbolischen Nacht seines Unglaubens das flammende Christusmonogramm hat sehen lassen, als eine Stimme zu ihm sagte: ‚Durch dieses Zeichen wirst du siegen!’. Später unterschrieb Konstantin die Vereinbarung von Mailand zur Religionsfreiheit [der katholischen Religion A.d.R.] und gab der Stadt Konstantinopel seinen Namen. ... Gerade am heutigen Tag ist der Sieg der Liebe über den Haß zu feiern, jener der Vergebung über die Vergeltung, jener des Dienens über das Herrschen, jener der Demut über den Stolz, jener der Einheit über die Spaltung. Im Licht des heutigen Festes und im Blick auf eine fruchtbare Umsetzung des Schreibens lade ich euch alle ein, keine Angst zu haben, in der Wahrheit zu bleiben und die Reinheit des Glaubens zu pflegen.
Das ist die Sprache des ruhmreichen Kreuzes! Das ist die Torheit des Kreuzes, die es versteht, unsere Schmerzen in einen Schrei der Liebe zu Gott und des Erbarmens für den Nächsten zu verwandeln; die es auch versteht, in ihrem Glauben und ihrer Identität angegriffene und verwundete Menschen in irdene Gefäße zu verwandeln, die bereit sind, sich vom Übermaß der göttlichen Gaben erfüllen zu lassen, die wertvoller als Gold sind (vgl. 2 Kor 4,7-18).  Es handelt sich hier nicht um eine rein allegorische Sprachweise, sondern um einen inständigen Aufruf, konkrete Taten zu vollbringen, die uns immer mehr Christus ähnlich machen, Taten, die den verschiedenen Kirchen helfen, die Schönheit der ersten Gemeinde der Glaubenden widerzuspiegeln (vgl. Apg 2,41-47...); Taten, die jenen von Kaiser Konstantin ähnlich sind, der es verstanden hat, Zeugnis zu geben und die Christen aus der Diskriminierung herauszuführen, um ihnen zu ermöglichen, offen und frei ihren Glauben an den für das Heil aller gekreuzigten, gestorbenen und auferstandenen Christus zu leben.

... Erinnere dich an die an Konstantin ergangene Verheißung: ‚Durch dieses Zeichen wirst du siegen!’.

Bild: Bernini-Statue des Kaisers Konstantin als Sieger an der Milvischen Brücke im Petersdom.

 

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