Civitas Institut

Kirchenzugehörigkeit in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 02. Oktober 2012 um 14:35 Uhr

Den deutschen Bischöfen ist es gelungen, den Vatikan dazu zu bringen, ihre Vorstellung von einer Mitgliedschaft in der katholischen Kirche durchzusetzen. Wer keine Kirchensteuer zahlt, der ist nicht mehr katholisch – zumindest bekommt er keine Sakramente mehr und kann keine katholische Beerdigung beanspruchen.

 

Mit dieser neuen Direktive, die die deutschen Bischöfe durchgesetzt haben, zeigt sich deutlich, worum es ihnen wirklich geht: Ums Geld!

 

Robert Spaemann hat dies mal wieder treffend auf den Punkt gebracht: Paradoxerweise, sagte Spaemann, sei nun das Zahlen der Kirchensteuer ein wichtigeres Kriterium für die Mitgliedschaft als das Bekenntnis zu zentralen Glaubenswahrheiten.

 

Da zahlreiche deutsche Bischöfe selbst zentrale Inhalte des katholischen Glaubens verschweigen und selbst nicht mehr glauben, gleichzeitig jedoch nicht müde werden, die großen Errungenschaften des II. Vatikanischen Konzils zu preisen (wobei auch dies nur sehr einseitig gelesen wird), ist es verständlich, dass jetzt das einzig wirklich Verbindende für Katholiken die Zahlung der Kirchensteuer ist.

 

Dies verhält sich nicht anders bei der deutschen katholischen Kirche als bei deutschen Staat. Jede positive gemeinschaftsbildende Kraft ist längst verloren gegangen. Das Einzige was zählt ist der Mammon und so lange der stimmt und die Transferleistungen gezahlt werden, ist alles in Ordnung (zumindest mehr oder weniger).

 

 

 

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