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S.Em. Kardinal Woelki erhält Auszeichnung des Bündnisses gegen Homophobie PDF Drucken E-Mail
Montag, den 15. Oktober 2012 um 09:18 Uhr

Kaum zu glauben aber wahr: Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki wurde für den sogenannten „Respektpreis“ des Bündnisses gegen Homophobie nominiert. Mit diesem Preis sollen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement gegen Homophobie und für die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen gewürdigt werden, wie der Lesben- und Schwulenverband am Donnerstag in Berlin mitteilte. UPDATE

 

 

 

Weiter wurden die Kabarettistin Gabi Decker, der Buchautor David Berger und die Bürgerrechtlerin Seyran Ates nominiert. Die Auszeichnung soll am 4. Dezember in Berlin verliehen werden. Der Preis wird seit 2010 jährlich vergeben.

 

Seine Eminenz Kardinal Woelki hatte sich wiederholt für eine Achtung von Menschen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften stark gemacht, und dabei die katholische Lehre, wie sie auch noch im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) nachgelesen werden kann, weitgehend ignoriert. Zwar betonte der Kardinal, dass die katholische Lehre „klar und unmissverständlich festgestellt (habe), dass homosexuelle Handlungen 'in sich nicht in Ordnung sind', gegen das natürliche Gesetz verstoßen und deshalb von unserer Glaubensüberzeugung her nicht gebilligt werden können“, gleichzeitig aber machte er nach massivem Druck aus der Homolobby einen Rückzieher.

 

Selbstverständlich widerspricht es der katholischen Lehre, irgendeinen Menschen zu verachten. Vielmehr ist es die Pflicht jedes Katholiken, dem nächsten mit Achtung und Respekt zu begegnen. Gleichwohl muss die Sünde klar und unmissverständlich als solche bezeichnet werden, da dies der einzige Weg ist, ihn wieder zur Gemeinschaft mit Gott zurückzuführen. Jede Verharmlosung der schweren Sünde der Homosexualität, insbesondere durch Vertreter der Kirche, ist deshalb entschieden zu verurteilen.

 

Hier nun die bekannte Aussagen des Kardinals zur Homosexualität, die im Wesentlichen das wiederholt, was auch der Erzbischof von Wien, Kardinal Schönborn gesagt hat:

 

„Es ist vertretbar, dass dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, wo sie in einer dauerhaften sexuellen Beziehung leben und miteinander umgehen, dass das in einer ähnlichen Weise zu einer heterosexuellen Beziehung anzusehen ist.“

 

 

 

 

 

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