Civitas Institut

Aus fremder Feder: Die Linken und die Gutmenschen PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 19. Oktober 2012 um 16:52 Uhr

 

„Wie bringt man Menschen, die doch keine Berufsverbrecher sind, dazu, eine solche Agenda zu unterstützen, die nicht nur in sich kriminell ist, sondern auch mit kriminellen Mitteln durchgesetzt wird? Eine Ideologie, die der Wirklichkeit offenkundig ins Gesicht schlägt, gleichwohl für wahr zu halten? Gegenüber Gegners dieser Ideologie vollständige Gewissenlosigkeit an den Tag zu legen?

 

 

 

 

Indem man die Umwertung der Werte betreibt: Wer den Drehfindet, alles moralisch „gut“ erscheinen zu lassen, was nach jedem hergebrachten Maßstab krank, pervers und kriminell ist, wer es, anders gesagt, schafft, das Gewissen von Menschen zu kontrollieren, die an sich nicht bösartig sind, kann diese Menschen ungefähr so steuern wie ein Marionettenspieler seine Puppe.

 

Das Geheimnis hinter der Fähigkeit der Linken, einen weitgehenden Konsens für ihre nach Ziel und Methode bösartige Politik zu organisieren, ist die Erfindung des Gutmenschentums.

 

Dieses Gutmenschentum hat gerade damit nichts zu tun, ein guter Mensch zu sein, was ja zumindest im christlichen Kulturkreis bedeuten würde, kein Pharisäer zu sein, der glaubt, die Moral für sich gepachtet zu haben. Gutmenschentum ist nichts anderes als Pharisäertum, und es basiert auf der Schwäche der Menschen.

 

Im Grunde hat jeder Mensch das Bedürfnis ein guter Mensch zu sein. Freilich weiß jeder rechte, jeder Konservative, jeder Christ, dass Gutsein ziemlich anstrengend ist und ständigen Kampf, ständiges Übersichhinauswachsen, ständige Selbstüberprüfung erfordert.

 

Ein Konservativer kann und wird nie etwas anderes behaupten, als dass der Mensch unvollkommen ist, dass die Sünde ihn herunterzieht, dass er sich anstrengen muss, um seiner Unvollkommenheit etwas abzuringen, was in den Augen Gottes wenigsten halbwegs vorzeigbar ist.

 

Das alles kann sich ersparen, wer links ist. Linke Moral ist der Glaube, man sei ein guter Mensch, wenn man eine linke Ideologie vertritt. Die Ware, die die Linken anbieten, ist das Gefühl, ein guter Mensch zu sein. Sie bringt sie dadurch an den Mann, dass sie einen scheinbar, aber eben nur scheinbar, ganz geringen Preis fordern, einen viel geringeren, als die Kirche jemals verlangen könnte.

 

Der Handel lautet: Du glaubst, was wir dich lehren, und verteufelst alles andere als „böse“; und im Gegenzug erkennen wir dich als guten Menschen an.

 

Wer sich darauf einlässt, glaubt ein gutes Geschäft zu machen. In Wirklichkeit hat er seine Seele verkauft und sich zur Marionette gemacht, an deren Strippen andere ziehen.

 

Aus: Manfred Kleine-Hartlage, JUNGE FREIHEIT, 43/12; 19. Oktober 2012, Seite 18

 

 

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