Civitas Institut

Was die Kirche erreichen kann, wenn sie nur will PDF Drucken E-Mail
Montag, den 26. November 2012 um 11:08 Uhr

„Dass es hier einen Meinungsumschwung in Richtung Blockade gegeben hat, macht mich wirklich betroffen. Es ist wirklich inakzeptabel, wenn im 21. Jahrhundert bestimmte Gruppen der Gleichstellung Steine in den Weg legen wollen. Diese reaktionäre Tendenzen lehne ich zutiefst ab!“ Mit diesen Worten wütet der österreichische Linkssozialist und Sozialminister Hundstorfer, weil die Kirche sich nun gegen das sogenannte Antidiskriminierungsgesetz gestellt hat und der Koalitionspartner der Sozialisten, die ÖVP eine Behandlung dieses Gesetzes im Parlamentsausschuss verhinderte.

 

 

Wir berichteten über das geplante Gesetzesvorhaben, das alles, was bisher an Gender-Mainstreaming in Europa bekannt ist, überbieten wollte.

 

Konfessionsgebundene Partnervermittlungen, die katholische Paare zusammenführen hätten ihre Arbeit ebenso einstellen müssen wie katholische Studentenwohnheime und christliche Reisebüros. Vermieter einer kleinen Einliegerwohnung wären zu hohen Geldstrafen verurteilt worden, wenn sie schwule Paare ablehnen. Dieses Gesetz wäre die Durchsetzung der Homodiktatur in Österreich gewesen und hätte die Freiheit der Österreicher in Frage gestellt. Darauf aber läuft es nicht nur in Österreich, sondern in allen EU-Staaten hinaus. Jeder der eine andere Meinung hat, jeder der die Wahrheit der Ehe verteidigt, soll dafür bestraft werden. Gender Mainstreaming hat sich zum Instrument der dritten und radikalsten Revolution entwickelt.

 

Zunächst hatte ein Jurist der Bischofskonferenz das Gesetz abgesegnet. Nachdem dann allerdings der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz über Proteste von Laien sich der Sache annahm, wurde dieser Segen für das Gesetz zurückgenommen und Kardinal Schönborn machte deutlich, dass die Kirche entschlossen dagegen vorgehen würde.

 

Durch ihren Einfluss auf die regierende ÖVP konnte sich die Kirche durchsetzen und vorerst ist der Gesetzentwurf gekippt. Die Revolutionäre von SPÖ und Grünen spucken Gift und Galle und fahren alle Geschütze auf, um die Kirche zu beleidigen. Doch es geht nicht nur gegen die Kirche, es geht gegen das eigene Volk, dass man im Gender-Wahn gleichschalten will.

 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ohne den entschlossenen Widerstand aller noch normal gebliebenen Menschen wird dieses Gesetz über kurz oder lang durchgesetzt. Die Feinde von Staat, freier Gesellschaft und Familie werden nicht aufgeben!

 

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