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Eurorettung: Die Schauspieler von der Opposition PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 29. November 2012 um 10:45 Uhr

 

Dass es in allen wesentlichen Fragen die das Gemeinwohl betreffen in Deutschland schon seit längerem keine Opposition im Parlament mehr gibt, ist den meisten Deutschen ohnehin klar. Nichtsdestotrotz veranstalten die sogenannten Oppositionsparteien, vor allem die GRÜNE-SPD ein Schauspiel umso zu tun, als ob sie die Euro-Rettungspolitik der Regierung ernsthaft in Zweifel ziehen. In Wirklichkeit wissen sie schon bevor die Regierung ein neues Gesetz zur Verschwendung von zig Milliarden Euro einbringt, dass sie zustimmen werden.

 

 

 

 

Wie die FAZ-Kommentatorin im Wirtschaftsteil zutreffend bemerkt, konnten noch vor einer Woche die Redner der Opposition „nicht genug Ehrlichkeit in Sachen Eurorettung“ fordern. Herr Steinbrück, seines Zeichens Kanzlerkandidat der Sozis verlangte von der Regierung „die Stunde der Wahrheit“.

 

Sein künftig als Finanzminister vorgesehener Grüner, Herr Trittin, sagte damals, dass die Frau Bundeskanzlerin „nicht einmal die halbe Wahrheit“ gesagt habe. Und wo er recht hat, hat er Recht.

 

Nun geht es darum, das dritte Rettungspaket durchzuwinken und dies sollte eigentlich schon heute geschehen. Doch die mutigen und entschlossenen Kämpfer der Opposition konnten sich tatsächlich 24 Stunden weitere Bedenkzeit erkämpfen und werden die neuen Milliardenverschwendung erst morgen abnicken. Sehr mutig!

 

Zuvor hatten diese großen Kämpfer für das deutsche Gemeinwohl nicht unterlassen darauf hinzuweisen, dass der Bundestag kein „Abnickparlament“ sei. Doch wie oft bei diesen Heuchlern kann man im Allgemeinen davon ausgehen, dass genau das Gegenteil von dem zutrifft, was sie uns vorlügen.

 

So fasst Heike Gödel denn ganz richtig zusammen, wie es sich mit dieser sogenannten Opposition verhält: „Wenn drei Jahre Griechenland-Finanzierung eins gelehrt haben, dann doch das: Gerade SPD und Grünen geht es nicht ums Verstehen und schon gar nicht um das offene Wägen von Alternativen bis zur letzten Minute. Ihnen geht es darum, die Währungsunion möglichst schnell und möglichst bedingungslos in eine Haftungs- und Transfergemeinschaft zu verwandeln – und zwar unumkehrbar. Dafür geben sie jederzeit (fast) jede Stimme.“

 

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

 

 

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