Civitas Institut

Lieber Selbstmord als Pflegefall PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 15:47 Uhr

Nach einer in der Bild“-Zeitung vom gestrigen Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest im Auftrag der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist jeder zweite Mensch in Deutschland eher zum Selbstmord bereit als im Alter ein Pflegefall zu werden. Diese Zahlen sind sehr vielsagend und machen die Situation in Deutschland schlaglichtartig deutlich.

 

 

 

 

Nach der Umfrage sehen mit 51 Prozent mehr Frauen als Männer (49 Prozent) den Selbstmord, der von Augustinus noch schlimmer als Mord angesehen wurde weil er nicht mehr bereut werden kann, als Ausweg.

 

Diese Zahlen machen Verschiedenes gleichzeitig deutlich. Zum einen den ungeheuren Verlust an Hoffnung auf ein ewiges Leben in vollkommener Glückseligkeit in der Gemeinschaft mit Gott. Lieber tot als in die Abhängigkeit anderer Menschen zu geraten ohne Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.

 

Weiterhin wird an diesen Ergebnissen deutlich, dass die Menschen eine zentrale Botschaft Jesu Christ nicht mehr verstehen, dass nämlich das Leiden ein Mittel zur Vereinigung mit dem Leiden Christi und so ein wesentlicher Weg zu Gott sein kann. Sehr sehr viele Heilige, so vor allem die erst kürzlich heiliggesprochene Anna Schäffer, haben diesen Weg vorbildlich gelebt.

 

Weiter zeigen diese Zahlen, welches Vertrauen die Menschen in die staatliche Pflegefürsorge haben: Keine!

 

Doch zeigt dies auch den Grad des Verfalls der Familie an, die vom Staat nicht gefördert, sondern mit Kräften behindert wird. In der Familie wurden Jahrhunderte lang alte Menschen gepflegt und mit Liebe im Alter versorgt. Hier hatten sie auch dann noch ihre kleinen Aufgaben, wenn sie bereits körperlich und geistig hinfällig waren. Durch die Zerstörung der Familie, die aktiv durch die verschiedenen politischen Gruppen, angefangen von den Grünen und den Postkommunisten, bis hin zur „C“DU/“C“SU – sei es auf Grund ideologischer und kapitalistischer Gründe betrieben wird – und die sich in der staatlichen Gesetzgebung niederschlägt, wird heute der alte und pflegebedürftige Mensch in ein Heim abgeschoben. Die gleichen Menschen, die früher ihre Kinder unter großen Opfern großgezogen haben.

 

Damit man über all dies nicht nachdenken muss, wird der staatlich genehmigte Selbstmord diskutiert und per Gesetz zugelassen. Dies ist der erste Schritt. Künftig werden dann alte und kranke Menschen mehr oder weniger genötigt, sich selbst umzubringen oder dies von  ihrem Hausarzt erledigen zu lassen. Das Ganze nennt sich dann Humanismus – und das ist es wohl auch, was der Humanismus immer war: gegen den Menschen gerichtet.

 

Schöne neue Welt.

 

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