Civitas Institut

Gemeinsames Grußwort der Kirchen zum Ramadan 2016 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 08. Juni 2016 um 15:03 Uhr

"Für ein gutes Miteinander von Christen und Muslimen" (Pressemitteilung der immer wieder, seit Neujahr und Fronleichnam 2016 jedoch besonders gern gelesenen Pressestelle des Erzbistums Köln):

Erzbistum Köln. Die drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen wenden sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan auch in diesem Jahr wieder mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an die Muslime. Darin rufen sie zu einem gemeinsamen Engagement für Flüchtlinge und gegen Fremdenfeindlichkeit auf. „Christentum und Islam verbindet der göttliche Grundauftrag: Sorge und Hilfe für Fremde, Geflüchtete und Verfolgte“, heißt es in dem jetzt veröffentlichten Schreiben. Denn in der Gesellschaft zeigten die aktuellen Debatten nicht nur im Blick auf Flüchtlinge, sondern auch hinsichtlich der Muslime eine gefährliche Zuspitzung. Ängste vor ‚dem Fremden‘ würden bewusst geschürt und instrumentalisiert. „Für uns als christliche Kirchen ist es von unserem Glauben her geboten, uns gegen jede Form der Ausgrenzung und Diskriminierung zu wenden, sei es gegenüber den Menschen, die neu in unser Land kommen, oder auch gegenüber den Menschen, mit denen wir seit Langem zusammenleben und die Teil unserer Gesellschaft sind. Unser Bekenntnis zu Vielfalt und Solidarität werden wir nicht aufgeben.“

Für das Erzbistum Köln hat Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki das Grußwort unterzeichnet. Unterzeichner des „Ramadan Mubarak“ (Gesegneter Ramadan) überschriebenen Grußwortes sind Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzbistum Paderborn), Diözesanadministrator Weihbischof Karl Borsch (Bistum Aachen), Bischof Dr. Felix Genn (Bistum Münster), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland). (pek160608-he)

(Wir dürfen an dieser Stelle nochmals daran erinnern, daß jeder aufgefordert ist, sich die Frage zu stellen, ob es erlaubt ist, dem (Erz-)Bischof Steuern zu zahlen...)

JV

 

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