Civitas Institut

Aufgepickt (26) - jetzt mit Wölfen, Kard. Woelki, Wetterfahnen, Haznain Kazim, Mücken und Hoffmannsthal PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 18. Juni 2016 um 03:39 Uhr

Auch in den letzten Wochen fielen uns Sätze auf: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt.

Ein Freund zum Fronleichnamsauftritt S. Em. Rainer Maria Kard. Woelki: „Ich kann gar nicht so oft eintreten, wie ich austreten möchte!“

„Wenn der Hirte die Wölfe zur Herde rechnet, sind die Schafe verloren.“ (Nicolaus Fest)

"Die Türme der Kirche von heute hat der progressive Klerus nicht mit dem Kreuz, dafür aber mit der Wetterfahne geziert." (Nicolás Gómez Dávila)

Immer wieder überlegenswert: „Ist es erlaubt, dem Bischof Steuern zu zahlen?“, und als wichtigste, offizielle Quelle aus dem Vatikan zur Unabhängigkeit der Kirchenzugehörigkeit von der Zahlung einer „Kirchensteuer“ verlinken wir diesen Text hier.

Ein Palindrom: Geist ziert Leben, Mut hegt Siege, Beileid trägt belegbare Reue, Neid dient nie, nun eint Neid die Neuerer, abgelebt gärt die Liebe, Geist geht, umnebelt reizt Sieg. (Internetfund)

„Der Wohlfahrtsstaat, der direkt eingreift und die Gesellschaft ihrer Verantwortung beraubt, löst den Verlust an menschlicher Energie und das Aufblähen der Staatsapparate aus, die mehr von bürokratischer Logik als von dem Bemühen beherrscht werden, den Empfängern zu dienen. Hand in Hand damit geht eine ungeheure Ausgabensteigerung“ (Päpstliche Enzyklika „Centesimus annus“ 1991).

„Du hast keine Seele. Du bist eine Seele! Du hast einen Körper!“ (unbekannt)

„Gewöhn dich dran: Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.“ (Der indisch-pakistanischstämmige „Spiegel“-Journalist Haznain Kazim auf „Twitter“ (5. Juni) an die AfD)

„Ich habe es bisher als wohltuend empfunden, dass meine Kirche sich in der Vergangenheit nicht so hat politisieren lassen wie die evangelische. Aber das scheint sich zu ändern. Der Katholikentag in Leipzig war ein guter Beweis dafür: politische Prominenz ohne Ende, bei immer geringer werdenden Teilnehmerzahlen.“ (Hildegard Strausberg, „Welt“ vom 6. Juni)

„Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger der freien Diskussion, aber wenn jemand behauptet, schwarz sei weiss und weiss sei schwarz, wird es für mich schwierig, das Gespräch fortzuführen. Ich kann ja auch nicht mit einem Menschen über Geschichte debattieren, der behauptet, Napoleon und Rita Süssmuth hätten die Alpen mit ihren Elefanten überquert, seien aber dann in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern von den Panzern der Roten Armee gestoppt worden.“ (Kommentar auf einem politischen Blog)

„Ihr alle, meine Brüder, wenn ihr dazu verurteilt seid, den Triumph des Bösen zu sehen, spendet ihm niemals Beifall, sagt niemals zum Bösen: du bist das Gute; zur Dekadenz: du bist der Fortschritt; zur Nacht: du bist das Licht; zum Tod: du bist das Leben.“ (Louis-Édouard Kardinal Pie von Poitiers, 1815 – 1880)

„Wir sind zu wenige? Wir sind zu klein? - Na, dann denken Sie mal daran, was eine einzige Mücke in Ihrem Schlafzimmer für eine Wirkung hat! Und wir, wir sind viele!“ (unbekannt)

„Immer dann, wenn irgendwo auf der Welt islamische Terroranschläge verübt werden, versucht die ,Tagesschau‘ bis zur letzten Sekunde eben dieses Tatmotiv zu vertuschen. Während längst sämtliche Medien Informationen zum Hintergrund des Attentats preisgeben, eiert der Staatssender herum, als ginge es darum, den Täter unbedingt zu schützen.“ (Thomas Böhm im Portal „jouwatch“ (12. Juni) über die „Tagesschau“ nach dem Massaker von Orlando/USA)

"Kardinal Woelki wählt nicht die AfD. Dem Himmel sei Dank!" (unbekannt)

"Ganz vergessener Völker Müdigkeiten / Kann ich nicht abtun von meinen Lidern" (Hofmannsthal). Schöner, tiefer, zärtlicher ist nicht in Worte zu kleiden, was unsereinen von dieser Jetztzeit scheidet. (Michael Klonovsky 16.06.2016)

JV

 

 

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