| Europa stirbt |
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| Mittwoch, den 27. August 2008 um 15:58 Uhr | ||||
Aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Europäischen Statistik-Amtes geht hervor, daß die Zahl der Sterbefälle ab 2015 die Zahl der Geburten in der Europäischen Union überschreiten wird. Bevölkerungswachstum werde nur durch Einwanderung erreicht.
Die Studie zeichnet das Bild eines alternden Europa mit immer weniger beruflich aktiven Menschen, welche die Finanzierung der Renten und des Gesundheitssystems einer immer älteren Bevölkerung sichern könnten. Die Zahl der Bürger der 27 Mitgliedsländer der Europäischen Union soll von heute 495 Millionen auf 521 Millionen im Jahre 2035 wachsen, um dann 2060 auf 507 Millionen zu sinken. Die Zahl der über 80-jährigen soll sich verdreifachen von jetzt 20 Millionen auf 61 Millionen im Jahre 2060. 2060 soll England das bevölkerungsreichste Land der Union sein; die dortige Bevölkerung soll um ein Viertel wachsen und so mit 77 Millionen Menschen Deutschland (71 Millionen) und Frankreich (72 Millionen) übertreffen. Der bedrückende Ernst einer solchen Entwicklung sollte, so meinen wir, ein weiterer Grund sein, eine Familienpolitik einzuleiten und umzusetzen, die den gottgegebenen Gesetzen der Natur entspricht. Schon heute ist in weit mehr als Ansätzen sichtbar, wohin deren Nichtbeachtung führen muß.
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Aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Europäischen Statistik-Amtes geht hervor, daß die Zahl der Sterbefälle ab 2015 die Zahl der Geburten in der Europäischen Union überschreiten wird. Bevölkerungswachstum werde nur durch Einwanderung erreicht.

