Civitas Institut

Der Papst hat unrecht PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 02. August 2016 um 09:24 Uhr

In seinen berüchtigten Interviews über den Wolken scheint der Papst besonders unklar zu sehen und regelmäßig Äußerungen von sich zu geben, die einen Realitätssinn und einfache logische Überlegungen vermissen lassen. So stellte er beim Rückflug vom Weltjugendtag in Krakau islamischen Terrorismus und christlichen Fundamentalismus ebenso auf eine Stufe wie Gewalttaten getaufter aber ungläubiger Christen mit Gewaltakten gläubiger Muslime.

Der Papst lehnt es ab, von „islamischer Gewalt“ zu sprechen, obwohl diese Gewalt für jeden offensichtlich ist. Muslime die ihrer Religion eher indifferent gegenüberstehen und nicht aktiv ihre Religion praktizieren, von denen es in Deutschland und anderen europäischen Ländern viele gibt, sind in der Tat im Allgemeinen friedlich und gehen ihrer Arbeit nach. Freilich gibt es auch in dieser Gruppe Gewalttäter.


Allerdings sind Muslime in Europa, die ihre Religion aktiv praktizieren, in großer Zahl gewaltbereit, wie nicht nur Statistiken immer wieder beweisen. Und was besonders wichtig ist und was der Papst völlig ignoriert: Die islamischen Terroristen in aller Welt berufen sich bei ihren Taten auf den Koran und die Scharia. Mir ist kein Christ bekannt, der sich für seine Verbrechen und Gewalttaten auf das Evangelium beruft. Dies wäre auch völlig widersinnig, weil das Evangelium dafür keinen Spielraum lässt.


Daher ist es schlicht falsch – um nicht etwas Schlimmeres zu sagen – wenn der Papst behauptet: „Wenn ich von islamischer Gewalt spreche, muss ich auch von katholischer Gewalt sprechen.“ Was meint er damit? Er erläutert das selbst: In der Zeitung lese er täglich von Gewalttaten in Italien, die von getauften Katholiken begangen worden seien. Das ist richtig, doch keiner dieser „getauften Katholiken“ beruft sich bei seiner Gewalttat auf die Bibel!


Zum widerholten Male stellt er islamische und christliche Fundamentalisten auf eine Ebene. Dabei lässt der Papst immer offen, wen er mit den christlichen Fundamentalisten meint. Meint er protestantische Fundamentalisten in den USA? Oder meint er glaubenstreue Katholiken, „Traditionalisten“ der Petrus- oder der Piusbruderschaft? Dann möchten wir gerne wissen, wo diese Gewalttaten begangen haben und sich dabei auf die Hl. Schrift beriefen.


Ein Papst, der Christen diffamiert, untergräbt seine eigene Autorität, die er aus seinem Petrusamt direkt von Gott erhalten hat. Er untergräbt damit die Autorität Gottes. Es wäre seine Aufgabe, vor dem Herrschaftsstreben des Islam zu warnen, die brutal unterdrückten Christen in allen islamischen Staaten zu stärken und sich für diese einzusetzen. Stattdessen verharmlost er den Islam und stellt ihn auf die gleiche Stufe wie das Christentum. Vielleicht sollte er mal in Ruhe ein Gespräch mit christlichen Flüchtlingen aus Syrien führen, anstatt sich nur der Muslime anzunehmen, die aus den Ländern des Terrors zu uns kommen.

 

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