Civitas Institut

80.000 Dollar Prämie für Kinderlosigkeit PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 14. September 2016 um 08:25 Uhr

Der Club of Rome, eine elitäre Organisation von Linksintellektuellen, die regelmäßig Stellungnahmen über die Entwicklung der Welt von sich gibt und dabei stets extrem dramatisiert und stets mit ihren Prognosen daneben liegt, hat wieder eine neue Idee gehabt, die als Mittel gegen die „Überbevölkerung“ dienen soll. Frauen, die keine Kinder gebären und dadurch in der Rente und vielen anderen Dingen ohnehin schon bessergestellt sind als Mütter, sollen im Alter von 50 Jahren eine Prämie von 80.000 Dollar für ihre Kinderlosigkeit bekommen.

Der Bericht zu den „Grenzen des Wachstums“, dem Lieblingsthema dieses Clubs, stammt zwar nur von zwei sogenannten Wissenschaftlern, wird aber von den Medien sofort aufgegriffen und verbreitet. Die Studie hat den Titel „Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen". Wir wissen: Gleichheit ist der höchste Wert der postmodernen Demokratien der westlichen Welt.

In der Studie kommen die Autoren zu dem Schluss, dass der wichtigste Grund für die „Zerstörung des Planeten“ in den letzten 50 Jahren nicht der grenzenlose, globalisierte und gottlose Brutalkapitalismus ist, sondern die Verdoppelung der Weltbevölkerung. Zur Drosselung der Geburtenrate, die im „Idealfall“ sogar negativ sein sollte, schlägt der Club of Rome deshalb eine Kinderlosigkeitsprämie für Frauen vor, die im Alter von 50 Jahren an jede Frau ausgezahlt werden soll, die bis dahin kein Kind geboren hat. Diese Prämie soll 80.000 Dollar betragen und am 50. Geburtstag ausgezahlt werden. In fast allen europäischen Staaten ist die Geburtenrate allerdings bereits negativ, d.h. es sterben mehr Menschen als geboren werden. Die Masseneinwanderung in Europa wird bekanntlich damit begründet, dass die Geburtenrate zu gering ist. Die völlige Realitätsferne des „Clubs“ ist offensichtlich.

Es gibt weitere Beispiele in dem Bericht, die davon Zeugnis ablegen, dass diese ideologisierten "Wissenschaftler" sich weit von jeder Realität entfernt haben und sich schöne Utopien ausgedacht haben, um Beachtung zu finden. Alle Menschen sollen einen Arbeitsplatz bekommen, was durch die Reduktion der Arbeitszeit und des Einkommens erreicht werden soll. Zwangsweise natürlich. So einfach kann man die Arbeitslosigkeit beseitigen.

Ein weiteres Highlight des Berichts ist die Einführung einer CO2-Steuer, die dann zur Senkung der Einkommenssteuer verwendet werden soll und so auf die Bevölkerung verteilt wird. Um trotzdem mehr Steuern zu generieren, hat man eine besonders tolle Idee in das Utopieprogramm geschrieben, die sich auch bei Sozialisten und Kommunisten aller Farbspektren, einschließlich der „Grünen“ so oder ähnlich findet: Die Erbschaften sollen komplett enteignet werden durch eine 100-prozentige Erbschaftssteuer. Man bedenke: Die Erbschaft entspringt aus versteuertem Einkommen von Eltern, die dies an ihre Nachkommen weitergeben. Der totale liberalistische Individualismus kennt allerdings keine Familien, sondern nur atomisierte Individuen und daher darf es keine Vorsorge für die nachfolgenden Generationen geben. Alles gehört dem Staat, denn der weiß am besten, was man mit dem Geld machen kann, was wir ja auch täglich beobachten können. Der Bund der Steuerzahler gibt regelmäßig Berichte heraus, in denen der schöne Einsatz von Steuergeldern dargestellt wird.

Und wie bei Linken aller Farbschattierungen einschließlich der „Grünen“ stets zu finden, wird auch in der Studie des Club of Rome die massive Besteuerung von Reichen und von Unternehmen gepriesen zur Lösung aller Probleme der Menschheit vorgeschlagen.

Wenn eine objektive Grundlage in der Wissenschaft und in der Politik fehlt, dann treten an dessen Stelle subjektive Hirngespinste und Utopien. Diese haben im 20. Jahrhundert bereits hunderte Millionen Menschenleben gekostet. Doch daraus haben die Linken bis heute nichts gelernt; sie machen so weiter wie bisher.

Es gibt eine objektive Grundlage für Staat und Gesellschaft und das ist das Naturrecht, das sich aus der Natur des Menschen ergibt. Darüber können Sie sich ausführlich in den Heften der Zeitschrift CIVITAS informieren, die Sie kostenlos hier herunterladen können.

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 137 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!