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Deutschlandfunk: Ein Beispiel für Systemmedien PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 22. September 2016 um 12:46 Uhr

Der Deutschlandfunk hat einen Beitrag von Christiane Florin gesendet, der die ganze Verlogenheit, den linken Subjektivismus und die gezielte Bosheit der Systemmedien deutlich macht, Medien im Übrigen, die von uns allen durch Zwangsbeiträge finanziert werden. Es handelt sich um einen Beitrag über die diesjährigen Priesterweihen in Zaitzkofen. Dafür reiste diese linke Dame extra für zwei Tage ins Priesterseminar. Ihr wurden bereitwillig Interviews mit Priestern und Seminaristen gewährt, in der Hoffnung auf einen zumindest halbwegs objektiven Bericht. Doch die Reise hätte sich die Frau sparen können: Der Beitrag stand sicher bereits vorher fest.

Aus den Interviews mit dem Regens des Priesterseminars, das 40 Minuten dauert, werden drei Sätze aus dem Zusammenhang gerissen zitiert, die zusammen weniger als eine Minute ausmachen. Das Gleiche gilt für die Interviews mit dem deutschen Distriktoberen der FSSPX, Pater Firmin Udressy und mit den Seminaristen.

Das Ziel und die Absicht des ganzen Berichts steht von vornherein fest und ist leicht zu durchschauen: Es soll verhindert werden, dass die Piusbruderschaft wieder voll in die Kirche aufgenommen wird, dass die FSSPX als katholische Priestergemeinschaft von der Kirche anerkannt wird, ein Wunsch, den offenbar auch Papst Franziskus geäußert hat. In dieser Absicht ist sich übrigens Frau Florin mit Bischof Williamson und seinen Anhängern einig, den sie sonst mehrfach benutzt, um die Priesterbruderschaft zu diskreditieren.

Der ganze Beitrag beruht auf Unterstellungen und Verdrehungen, wie man sie aus den Systemmedien seit langem kennt und gegen die man sich nicht wehren kann. So heißt es:

Wäre die katholische Kirche die Bundesrepublik und das Zweite Vatikanische Konzil die freiheitlich-demokratische Grundordnung, so müsste man wohl sagen: Die Piusbruderschaft steht nicht auf deren Boden, sondern weit rechts davon. Nicht wegen der alten Messe, sondern wegen der alten Ansichten: Nur der eigene Glaube gilt ihnen als  Weg zum Heil, die autoritäre Kirche des 19. Jahrhunderts als Maß aller Dinge. Alles katholisch, alles hierarchisch, alles wie in Zaitzkofen – dann wäre alles in Ordnung.

Die klare Absicht solcher Sätze: Die Piusbruderschaft ist verfassungsfeindlich – wir, die Guten aus der linken Szene, sind hingegen nicht verfassungsfeindlich. Hätte Adenauer die Meinungen dieser Dame und ihrer GesinnungsgenossInnen gekannt, er wäre sicher der Auffassung gewesen, dass solche linken Ideen mit der Verfassung nicht in Einklang zu bringen sind.

Der ganze Beitrag zeigt zudem eine vollkommene Ahnungslosigkeit über das Wesen und die Lehre der Kirche, selbst die Lehren des II. Vatikanischen Konzils, die von „unserer“ linken Journalistin gegen die Piusbruderschaft ins Feld geführt werden. Sie versteht die Kirche wie eine politische Partei, die sich ein Programm gibt und dieses Programm auch jederzeit ändern kann. Der Beitrag beweist wieder einmal, dass die meisten Journalisten der Systemmedien nicht nur über eine Halbbildung verfügen, sondern noch weiter darunter anzusiedeln sind.

Da sie den Interviewpartnern keine Aussagen entlocken konnte, die in irgendeiner Weise dem entsprachen, was die von Zwangsabgaben deutscher Bürger lebende Dame gerne gehört hätte, muss sie die Aussagen, die sie bekommen hatte, so verdrehen und zusammenstellen, dass selbst Sätze einer jungen Mutter wie: "Bei uns in der Schweiz geht es nur noch um den Menschen. Hier ist wirklich noch der Herrgott das Zentrum. Das ist einfach das, was bei uns fehlt. Bei der Priesterbruderschaft wird das gelebt, worauf es ankommt. Es geht nicht immer um den Menschen, es muss um den Herrgott gehen" zu Zeichen einer radikalen Ideologie verdreht werden.

Unsere Empfehlung, nicht nur an den Medienberater der FSSPX, der im Beitrag auch sein Fett wegbekommt, sondern an alle Konservativen und besonders an Katholiken: Keine Interviews oder irgendwelche anderen Beteiligungen an Talkshows etc. Vollständige Abstinenz. Wer meint, er könne dabei irgendetwas gewinnen, der täuscht sich. Wir leben nicht in einer echten Demokratie, wo verschiedene Auffassungen und Meinungen frei und offen diskutiert werden können, sondern wir leben in einer „gelenkten Demokratie“, in der die herrschende Klasse im Einklang mit den gleichgeschalteten Medien gegen jede Meinung vorgehen, die nicht linksliberal (oder weiter links) ist. Was diese Systemmedien Putin in Russland vorwerfen, das ist es, was sie selbst praktizieren.

Wer es sich antun möchte, diesen verlogenen Beitrag des Deutschlandfunks anzuhören, kann das hier tun.

 

 

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