Civitas Institut

Aufgepickt (28) - im Angebot: Oliven und Wein, Cicero, Steuerzahler, Umfragen, Feste für alle, schwache Mägen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 18. Oktober 2016 um 04:03 Uhr

Auch in den letzten Wochen fielen uns Sätze auf: weil sie so bezeichnend, provozierend, treffend, typisch, dumm, entlarvend, belustigend, intelligent, nachdenklich oder anregend sind. Wir haben wiederum völlig willkürlich eine ganz kleine Blütenlese dieser Sätze zusammengestellt. Ab und an verdichtet sich eben etwas in einem einzigen Satz, in einem ganz kurzen Textabschnitt.

Solange Menschen Wein und Oliven anbauen, Sprachen lernen, Gedichte lesen, beim ersten Sonnenstrahl Tische auf die Straße stellen, solange Glocken läuten, zwischen all den Rentnern hin und wieder ein Kind auftaucht, irgendwo auf einem Klavier Bach gespielt wird und Frauen sich zurechtmachen, bevor sie das Haus verlassen, ist nichts verloren. (Klonovski)

„Est igitur res publica res populi, populus autem non omnis hominum coetus quoquo modo congregatus, sed coetus multitudinis iuris consensu et utilitatis communione sociatus.“ Marcus Tullius Cicero, De re publica, I, 39. - „Es ist also das Gemeinwesen die Sache des Volkes, Volk ist aber nicht jede Vereinigung von Menschen, die auf irgendeine Weise zusammengewürfelt wurde, sondern die Vereinigung einer Menge, die sich aufgrund einer Übereinstimmung bezüglich des Rechts und einer Gemeinsamkeit bezüglich des Nutzens verbunden hat.“
"Es gibt in Deutschland ungefähr noch 15 Millionen echte, also nicht vom Staat beschäftigte Steuerzahler. Das sind die Leute, die den ganzen 82-Millionen-Karren schieben müssen, auf den Merkel nun noch mal ein reichliches Milliönchen Alimentierungsbedürftige – sofern man den neuen niedrigen Zahlen des Innenministers Glauben schenken mag – gewuchtet hat. Was auch immer diese Karrenschieber wählen, es wird nie wieder mehrheitsfähig." (Klonovsky 04.10.16)
"Die Gehirne vieler Deutscher sind Besatzungsgebiet, und ihr Selbsthaß ist die Ursache aller unserer heutigen Probleme." (unbekannt)
"Angenommen, Scientology oder die Zeugen Jehovas würden propagieren, was der Islam tut- Todesstrafe für Apostaten, Gewalt gegen Andersgläubige, Handabhacken für Diebe, Steinigung für Ehebrecher, Polygamie, Todesstrafe für Kritik am Religionsgründer, Schutzgelderpressung von Juden und Christen, keine Gleichberechtigung von Frauen usw.- wären diese religiösen Gruppen in Deutschland sehr schnell verboten. Macht es den Islam harmloser, daß er 1400 Jahre alt ist und 1,6 Milliarden Anhänger hat?" (Internetfund)
"Man muß klar sehen, daß sich der christliche Glaube in der Welt seit jeher im Kampf befindet. Schon der heilige Petrus sprach von einer übermenschlichen Gegenmacht, die „umhergeht wie ein brüllender Löwe“ (1 Petr 5,8). Auch wie der Kampf ausgeht, ist bereits klar. … Denn „die ganze Welt ist in der Gewalt des Bösen“ (1 Joh 5,19). Was zählt sind die, die „sich retten lassen aus diesem verkehrten Geschlecht“ (Apg 2,40), um „mitten unter einem verkehrten und verdrehten Geschlecht zu leuchten wie die Sterne im Weltall“ (Phil 2,15). …Es ist uns gesagt, daß am Ende der Geschichte der große Abfall kommt (2 Thess 2,3), daß der Menschensohn, wenn er wiederkommt, fast keinen Glauben mehr antrifft (Lk 18,8), daß auch die Christen sich Lehren nach ihrem eigenen Geschmack zurechtmachen werden (2 Tim 4,3)….Im übrigen wissen wir nicht, an welcher Stelle der Geschichte wir stehen, ob das Ende aller Dinge unmittelbar vor der Tür steht, ob Gott im Europa des nächsten Jahrtausends noch einmal „viel Volk“ haben wird, oder schließlich, ob der Leuchter ganz einfach von der Stelle gestoßen wird, wie der der Gemeinde von Ephesus (Offb 2,5), und unser Kontinent wieder ins Dunkle sinkt." (Robert Spaemann)
"Schlächter wieder beliebt wie zuvor: Nach Umfragen der „Die freie Weide“, die unter den noch lebenden Kälbern periodisch durchgeführt wird, steigt die Beliebtheit des Schlächters wieder. Die Mehrheit der Kälber gab zu Protokoll, mit der Arbeit des Schlächters zufrieden zu sein. Wenn auch nur vom Hörensagen der Schlachtergesellen. Nicht unwesentlich mehr bekundeten ihr uneingeschränktes Vertrauen in den Schlächter. Viele waren sich sicher, durch die Arbeit des Schlächters werde es ihnen auch in Zukunft wohlergehen. Demokratie, so das Fazit des Umfrageergebnisses, funktioniert eben doch." (Internetfund)
„Die Verpflichtung der Bürger gegen den Souverän“, erklärte Thomas Hobbes, „kann nur so lange dauern, als dieser imstande ist, sie zu schützen.“ Ist der Staat dazu nicht mehr in der Lage, gilt „das natürliche Recht der Menschen, sich selbst zu schützen“.
Fest der Begegnung- Ein BUNTES Fest für ALLE! - Am Dingstag, X. Ypsilember 2016 ab 11.00 Uhr in der Zetthalle in ABCdorf mit Kultur, Musik, Tanz, Sport, leckerem Essen und Trinken aus vielen Nationen. - Am Abend zum Abschluss: Party on the Dancefloor. - Es laden herzlich ein der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe, die Gemeinde ABCdorf und das Organisationsteam. - Ihr Arbeitskreis Flüchtlingshilfe ABCdorf
„Der Henker hol’s, ich muss mich übergeben!“ (Heinrich von Kleist: Der zerbrochene Krug )

„Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.“ (Arthur Schopenhauer)

"Früher habe ich mich einmal darüber gewundert, daß sich 17 Millionen Deutsche 28 Jahre lang hinter Stacheldraht und Selbstschußanlagen gefangen halten ließen. In den vergangenen 26 Jahren, seit dem "Mauerfall", habe ich viel dazugelernt. Man kann Menschen ihre Währung nehmen; sie wehren sich nicht. Man kann ihnen jahrzehntelang einen "Solidaritätszuschlag" abnehmen; sie wehren sich nicht. Man kann Familien verunmöglichen, von einem Gehalt zu leben, sie zwingen, ihre intimsten Geheimnisse zu digitalisieren, man kann ihnen das Rauchen verbieten und ihnen wieder und wieder den Schornsteinfeger in ihr Haus schicken, man kann ihnen bunte Aufkleber für "Umweltzonen" aufnötigen, ihnen Geschichten vom Klimawandel erzählen, sie für Florian Silbereisen und "Monitor" zur Kasse bitten, sie zwingen, Müll zu trennen und Dosenpfand zu zahlen, sie 'stubsen', E10 zu tanken." (Carlos A. Gebauer)

JV


 

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