Civitas Institut

Syrische „Künstler“ in Dresden, muslimische „Träume“ und die Sache mit den Nobelpreisträgern PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 10. Februar 2017 um 10:09 Uhr

In diesen Tagen jährt sich das Gedenken an die grauenhafte Zerstörung Dresdens und an die Menschen, die dem alliierten Bombenangriff zum Opfer fielen. Mit einem „Kunstwerk“ gedenken die Verantwortlichen der Stadt jedoch der Zerstörung Aleppos – und die Homepage des beauftragten syrischen „Künstlers“ wirft ein gnadenloses Licht auf den Zustand unseres Landes und seiner Kultur, das seine eigenen Opfer immer mehr aus dem öffentlichen Gedenken ausklammert.

Der begnadete „Künstler“ Manaf Halbouni hat bekanntlich drei Busse äußerst umweltgefährdend mitten auf einem der schönsten Plätze Europas (wenn nicht der Welt) vertikal aufgestellt, und unsere Elite huldigt diesem Kunstwerk unter deutlichem Protest der betroffenen Bevölkerung, die nun weiß Gott nicht daran erinnert werden muss, was Zerstörung und Tod bedeuten. Auf seiner Homepage hat der „Künstler“ auch ein Projekt vorgestellt, das er „What if“ nennt – was wäre, wenn. Es ist näherer Betrachtung wert, auch wenn wir ihm den Charakter eines Kunstwerks rundheraus absprechen, ebenso wie den besagten Bussen oder, sagen wir, dem Kübel, der im Reichstag die Aufschrift „Der Bevölkerung“ trägt (das nur nebenher bemerkt).

Es sei uns verziehen, dass wir auf die Homepage von „Künstler“ Halbouni nicht verlinken wollen. Deshalb eine Beschreibung: das Projekt „What if“ zeigt u.a. Karten, auf denen speziell deutsche und ganz besonders Städte in der sächsischen Schweiz arabische oder arabisierte Namen tragen. Mit Pfeilen wird dargestellt, wie aus Syrien und über die Straße von Gibraltar eindringende arabische Truppen sich nach und durch Deutschland bewegen. Der dazugehörige Text lautet – und wir geben ihn in originaler Schreibweise wieder:

"In der Fiktiven Welt die ich erschaffen habe, hat die Industrie Revolution im Arabischen so wie Osmanischen Reich stattgefunden. Somit sind zwei Mächte hervor gekommen die die Welt mit Waffen sowie Technologische Errungenschaften beliefern. Auf der Suche nach Ressourcen und  Absatzmärkte, begann man mit den Kolonialisierung Europas. 
Bei der Kolonialisierung wurden neue Grenzen erschaffen um Europa unter zwei Mächten aufzuteilen ohne Rücksicht auf die Verschiedenen dort lebenden Völker.   
Die entstandenen Kampfkarten, Verzeichnen den lauf der Truppen und dessen verschiedenen Verbänden so wie wichtige Militärische Ziele.  Die neu Eroberten Städte werden Teils umbenannt oder übersetzt. Lädiglich ein Par Große Städte dürfen ihren Namen behalten."

„Kampfkarten“! Ganz abgesehen davon, dass es schon ganz gehöriger Chuzpe bedarf, derartige Träume im Gastland öffentlich zu machen – es bedarf auch einer ganz enormen Portion Selbstüberschätzung. Der islamische Drang nach Europa ist nicht neu; jahrhundertelang beherrschten Araber die spanische Halbinsel, und das damals so friedliche Zusammenleben gibt es zwar immer noch in Schulbüchern und Journalistenköpfen, ist aber ansonsten längst als, eben, Märchen entlarvt. Und wo jahrhundertelang Moslems anderer Provenienz herrschten, sind die noch heute spürbaren Folgen … . Nun ja: eine „Industrie Revolution“ in moslemischen Ländern ist eine, sagen wir, verwirrende Vorstellung, wenn man sich die Zahl moslemischer Entdecker, Forscher, Erfinder, Techniker, gar Nobelpreisträger vor Augen führt.

Die Busse in Dresden, sicherlich nicht zufällig gerade im Februar aufgestellt (der 13. Februar ist der Tag der Zerstörung Dresdens), sollen aber eigentlich Busse gewesen sein, die von islamischen Radikalen benutzt worden sind: ihre Flagge soll darauf geflattert haben. Laut eigener Aussage versteht der nach heutigen Maßstäben talentierte „Künstler“ Halbouni sein „Kunstwerk“ als Brücke zwischen Syrien und der BRD. Und die Verantwortlichen nicken dazu.

Na denn.

JV

 

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