| Der Anfang vom Untergang des Liberalismus |
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| Dienstag, den 24. März 2009 um 14:39 Uhr | ||||
Die amerikanische Notenbank Fed wird in den kommenden Monaten wertlose Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere, auch als „Schrottanleihen“ im Wert von einer Billionen Dollar aufkaufen. Auf diese Weise betätigt sie sich nun selbst als „Bad Bank“. Damit ist die bevorstehende Inflation nun endgültig sicher, denn die Geldmenge steigt damit von 800 Milliarden Dollar (in 2008) auf 2,5 bis 4,5 Billionen Dollar. Und diese Inflation wird Auswirkungen auf die gesamte Welt haben.
Die gewaltige zusätzliche Finanzspritze ist nötig geworden, weil die US-Leitzinsen bereits bei 0% liegen und die Notenbank nun keine anderen Möglichkeiten mehr hat, öffentliche Mittel in den Finanzmarkt zu pumpen. So schmeißt man die Notenpresse an und druckt zusätzliches Geld in Billionenhöhe. Diesen neuen Geld steht realwirtschaftlich absolut nichts gegenüber. Angesichts der privaten und öffentlichen Verschuldung der USA in Höhe des vierfachen Bruttoinlandsprodukt ist die Inflation sicher und wird offenbar auch von der Regierung und der Notenbank in Kauf genommen. Die USA sanieren sich auf diese Weise auf Kosten der restlichen Welt. Der vielgepriesene neue US-Präsident beweist damit, daß er die Politik des nationalen Egoismus, den die USA schon immer verfolgt haben, auch weiterhin, und sogar noch in gesteigertem Maße verfolgt. Sichtbar ist der bevorstehende Zusammenbruch der US Wirtschaft z.B. daran, daß der Staat Kalifornien praktisch bankrott ist. Nur weil Kalifornien ein Teilstaat der USA ist, muß es nicht, wie Island und andere Staaten, den Staatsbankrott erklären. Dabei muß erneut wiederholt werden, daß die Ursache dieser Finanzkrise die Überschwemmung des Finanzmarktes mit Liquidität seit dem Jahre 2001 ist. Man gibt vor, diese Krise nun zu bekämpfen, tut dabei jedoch genau das, was diese Krise erst möglich gemacht hat, nur in noch weit höherem Ausmaß. Diese letzte „Rettungsmaßnahme“ der USA zeigt mit aller Deutlichkeit, daß der Liberalismus nicht mehr in der Lage ist, rationale Maßnahmen zu ergreifen, um am Leben zu bleiben. Der Zusammenbruch erfolgt zunächst in der Wirtschaft, aber die anderen Bereich, Gesellschaft, Staat, Politik und Kultur werden folgen. Nach dem Untergang des Sozialismus ist jetzt der Liberalismus an sein Ende gekommen. Der Liberalismus ist die Ideologie der schrankenlosen, verantwortungslosen „Freiheit“, der Bindungslosigkeit des Individualismus und der Autonomie des Menschen. Der Mensch als Individuum macht sich zum Mittelpunkt des Universums und verbannt Gott und Seinen eingeborenen Sohn in das private Kämmerlein des Subjektivismus. Wir stehen vor einer Zeitenwende. Es gibt zwei sich abzeichnende Möglichkeiten, wie es weitergeht. Die einzig richtige Lösung besteht in der Besinnung auf das Naturrecht und die katholische Soziallehre und der sich daraus ergebenden politischen und sozialen Ordnung, einer Ordnung der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit, die sich ausdrücklich an Jesus Christus zurückbindet. Die andere Möglichkeit, für die es bereits zahlreiche Hinweise gibt, ist ein liberale Sozialismus im Sinne einer „DDR-light“. Wegen der Schwäche der Kirche und des massenhaften Glaubensverlustes während der letzten Jahrzehnte steht zu befürchten, daß die Regierungen die Rettung im liberalen Sozialismus sehen und die Gesellschaft dementsprechend in den kommenden Jahren umbauen werden. Dann Gnade uns Gott!
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Die amerikanische Notenbank Fed wird in den kommenden Monaten wertlose Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere, auch als „Schrottanleihen“ im Wert von einer Billionen Dollar aufkaufen. Auf diese Weise betätigt sie sich nun selbst als „Bad Bank“. Damit ist die bevorstehende Inflation nun endgültig sicher, denn die Geldmenge steigt damit von 800 Milliarden Dollar (in 2008) auf 2,5 bis 4,5 Billionen Dollar. Und diese Inflation wird Auswirkungen auf die gesamte Welt haben.

