| Statt weihnachtlichem Schmuck, "winterliche" Stadtbeleuchtung |
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| Donnerstag, den 12. November 2009 um 13:49 Uhr | ||||
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Nach diesen radikal-laizistischen Äußerungen des Kirchenvorstandes gab es eine deutschlandweite Kritik, die der Herr Greve nun gar nicht mehr verstehen kann: "Ich bin besonders von der Bissigkeit der Argumente überrascht", sagte der Chef der Werbegemeinschaft im Interview mit der Rheinischen Post. Verwundert ist er auch über die Position der Kirchenvertreter, die sich gegen Greves "winterliche Motive" gewandt hatten: "Die Kirche hat doch bisher immer über die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes geklagt."
Und zur Bekämpfung der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes hat der verwunderte Herr Greve nun einfach daraus ein Winterfest gemacht, dessen Kommerzialisierung kein Problem ist.
In die Redaktion brachte Greve auch einige Kataloge mit Bildern der Weihnachtsdekoration in anderen Städten mit: "Paris, London, New York – wenn man in die Kataloge von internationalen Dekorationsanbietern blickt, sucht man dort ebenfalls vergeblich nach religiösen Motiven."
Als Katholik sollte einem das zu denken geben und statt dessen die religiösen Motive wieder verstärkt sichtbar machen, um so den eigentlichen Sinne des Festes der Geburt unseres Erlösers im Bewußtsein der Menschen zu verankern. Aber Herr Greve geht, als moderner und aufgeschlossener „Katholik“ mit der Zeit und dekoriert die ehemals katholische Stadt Krefeld wie New York.
Die "moderne Krefelder Beleuchtung" liege also im Trend, sagt er. Wie modern die Beleuchtung ist, davon sollten sich die Kunden des Umlandes jetzt einfach selbst überzeugen – mit einem Besuch in der Krefelder City.
Ein Trend jedenfalls ist unverkennbar, und zwar nicht nur in Krefeld, sondern in ganz Deutschland und Europa: Der Trend, alles Christliche aus der Öffentlichkeit zu verbannen, unseren Herrn Jesus Christus aus der Öffentlichkeit auszuschließen und ihn bestenfalls im Privaten noch zu dulden.
Die offiziellen Vertreter der Kirche stellen sich diesem Trend schon lange nicht mehr entgegen. Sie schwimmen mit im Strom und möchten nicht anecken. Dies ist eines der Gründe, warum das Civitas Institut gegründet wurde, dessen Ziel es ist, die Rechte Gottes, die Rechte unseres Herrn Jesus Christus in der Gesellschaft und im Staat zu verteidigen und wieder einzufordern.
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Bereits seit Oktober hat die Stadt Krefeld die Innenstadt weihnachtlich – nein, winterlich geschmückt. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Krefeld, Franz-Josef Greve, zugleich Kirchenvorstand der katholischen Pfarrgemeinde Johannes XXIII., meint: „Religiöse Motive gehören in die eigene Wohnung oder in die Kirche, nicht jedoch in die Geschäfte“.
