| Vatikanerzbischof für mehr islamische Minarette |
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| Sonntag, den 29. November 2009 um 14:12 Uhr | ||||
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Der Präsident des päpstlichen Migrantenrates hat das für heute, Sonntag, zur Abstimmung stehende Minarett-Verbot in der Schweiz kritisiert. „Ich sehe nicht, wie man die Religionsfreiheit einer Minderheit behindern kann“, sagte Erzbischof Antonio Maria Veglio am Freitag vor Journalisten. Schon in dieser Argumentation ist erkennbar, daß der Erzbischof offensichtlich die wahre Religion und Islam auf eine Stufe stellt.
Dies gelte auch dann, so der Erzbischof weiter, wenn die Freiheitsrechte nicht auf Gegenseitigkeit beruhten, ergänzte er mit Verweis auf islamische Staaten. Während also in islamischen Ländern katholische Kirchen in die Lift gesprengt werden und Christen systematisch vertrieben und ausgerottet werden, muß man den Moslems in Europa immer größere Moscheen bauen. Wegen der „Religionsfreiheit“! Hätte ein Bischof vor sechzig Jahren solch einen Unsinn von sich gegeben, wäre er sofort seines Amts enthoben worden.
Und wie begründet Erzbischof Veglio seine unkatholische Auffassung? Er sei lange Jahre als Vatikanbotschafter in verschiedenen islamischen Ländern Afrikas und des Nahen Ostens tätig gewesen und dort wegen seiner Auffassung von Religionsfreiheit „böse angeschaut“ worden. „Wir können aber eine Logik der Ausgrenzung nicht akzeptieren“, so der Vatikan-Vertreter.
Das ist freilich keine Begründung, sondern nur eine zusätzliche Behauptung.
Weiter sagte er dann: Christen müßten imstande sein, über verbreitete Gefühle von Abneigung und Angst gegenüber Andersgläubigen hinwegzukommen. Freundschaft mit anderen Religionen sei für Katholiken nicht bloß eine Möglichkeit, die man annehmen könne oder nicht, so Veglio: „Wenn einer Katholik sein will, muß er offen sein für andere.“
Offensichtlich hat der Erzbischof ein anderes Glaubensbekenntnis, zu dem die „Freundschaft mit anderen Religionen gehört“ und nicht die ersten Artikel des katholischen Glaubensbekenntnis: Ich glaube an den Einen Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, Seinen eingeborenen Sohn...
Jeder der mit offenen Augen durch die Welt geht und die Entwicklung der letzten dreißig Jahre in Europa beobachtet, jeder der die Presse verfolgt, oder ernsthafte Analysen des renommierten katholischen Orientalisten Hans-Peter Raddatz liest, der nachweist, daß eine Moschee nicht nur ein frommes Gebetshaus von Muslimen ist, sondern erobertes Gebiet (was auch an den Bezeichnung der Moscheen deutlich wird), kann nicht im Ernst die „freie Religionsausübung“ für den Islam fordern. Er ist entweder dumm oder naiv.
Das schweizer Volk hat die Gefahr allerdings richtig eingeschätzt: Es stimmte, für viele überraschend, mit 57,5% für ein Minarettverbot in der Schweiz. Die Wahlbeteiligung war für schweizer Verhältnisse mit 54% ungewöhnlich hoch.
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Wohin die Propagierung der Religionsfreiheit seit dem II. Vatikanum in der katholischen Kirche führt, kann man daran erkennen, daß sich Vertreter des Vatikans für den Bau von Moscheen und Minarette aussprechen, während sich die Menschen in Europa immer mehr Sorgen um den Eroberungsfeldzug des Islam in Europa machen. Eine Volksinitiative in der Schweiz, bei der heute über ein Verbot islamischer Minarette angestimmt wird, wird vom Präsidenten des päpstlichen Migrantenrates kritisiert.
