| Papst Benedikt XVI.: Aufruf zur Buße |
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| Donnerstag, den 15. April 2010 um 14:25 Uhr | ||||
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Papst Benedikt XVI. sieht angesichts der Unzuchtsskandale und Schändungen von Kindern und Jugendliche durch Kleriker und Gottgeweihte die Notwendigkeit zur Buße und Reue. „Wir Christen haben auch in jüngster Zeit oft das Wort Buße vermieden, weil es uns zu hart schien“, sagte Benedikt XVI. vor Mitgliedern der Päpstlichen Bibelkommission.
„Jetzt, unter den Angriffen der Welt, die uns unsere Sünden vorhalten, erkennen wir, dass Buße tun zu können eine Gnade ist, und wir sehen, wie notwendig das Büßen ist.“
Die damit verbundenen Leiden bewirkten Reinigung und Wandlung, betonte der Papst. „Dieser Schmerz ist Gnade, weil er Erneuerung bedeutet.“ Es gehe darum, sich der göttlichen Barmherzigkeit und der Vergebung zu öffnen, so das Kirchenoberhaupt.
Zugleich sprach der Papst von einer „subtilen oder auch weniger subtilen Aggression gegen die Kirche“. Auch ohne totalitäre Regime herrsche ein Druck, so zu denken, wie alle denken. Die Angriffe auf die Kirche zeigten, „wie dieser Konformismus wirklich eine echte Diktatur sein kann“.
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Papst Benedikt XVI. hat die Katholiken zu Reue und Buße aufgerufen. In letzter Zeit hätten die Christen das Wort Buße oft vermieden. „Jetzt, angesichts der Angriffe der Welt auf uns, die von unseren Sünden sprechen, sehen wir, daß Buße tun können eine Gnade ist".
