Civitas Institut

Kreuzzug der Liebe: Die Herz-Jesu Thronerhebung PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 19. Juni 2015 um 00:00 Uhr

 

Wie kann die menschliche Gesellschaft gesunden? Eine Frage, die heute viele Menschen bewegt. Die Kirche bietet uns viele übernatürliche Mittel an. Eine Initiative hat sie besonders gelobt. Wir meinen: Die Thronerhebung des Herzens Jesu.

Die Initiative zu diesem Frömmigkeitsakt wurde von Pater Matéo Crawley-Boevey weltweit verbreitet. Im französischen Wallfahrtsort Paray-le-Monial wurde er 1907 auf wunderbare Weise geheilt und empfing durch den Himmel die Inspiration zu einem „Kreuzzug der Liebe“.

Sein Ziel: Die Errichtung des sozialen Königtums Jesu Christi und die Gesundung der Familien und der ganzen Gesellschaft.

Pater Mateo Crawley-Boevey (Bild) wurde 1885 in Peru geboren. Er wurde Mitglied der Kongregation von den heiligsten Herzen Jesu und Mariae und der ewigen Anbetung des allerheiligsten Altarsakramentes. Diese Ordensgemeinschaft wurde 1800 in Poitiers gegründet und ihr Sitz wenige Jahre später in die Pariser Rue de Picpus verlegt. - Heute heißt sie kurz „Kongregation von den heiligsten Herzen Jesu und Mariae“. (In Deutschland führt die Kongregation den Namen: Arnsteiner Patres)

Pater Crawley-Boevey erkrankte und kam daraufhin 1907 als Wallfahrer nach Paray-le-Monial, wo die hl. Margareta Maria Alacoque 1673 bis 1675 ihre vier Herz Jesu Visionen empfangen hatte. Als er dort am Bartholomäustag betete, da kehrte plötzlich und unerwartet seine Gesundheit zurück. Gleichzeitig wurde dem Pater bewußt, daß er von Gott dazu ausgesandt sei, eine Weihe von Familien an das allerheiligste Herz Jesu in der Welt zu verkünden. Diese Weihe wird Herz Jesu Thronerhebung genannt. Keine Auferlegung zusätzlicher Pflichten geht damit einher. Vielmehr wird dem Willen Ausdruck verliehen, die für alle geltenden Gebote gewissenhaft zu erfüllen, um so den Heiland als Herrscher der Familie anzuerkennen.

Es wird empfohlen, vor der Herz Jesu Thronerhebung eine Zeit der Vorbereitung auf diese Weihe einzuhalten. - Am Tage der Thronerhebung setzt der Hausvater ein Bildnis des allerheiligsten Herzens Jesu auf einen zuvor ausgewählten Ehrenplatz. Damit wird die Thronerhebung vollzogen. Ist ein Priester anwesend, segnet er das Bildnis. Danach wird von den Mitgliedern der Familie ein Weihegebet gesprochen sowie das Glaubensbekenntnis. Zumindest am Jahrestag der Thronerhebung soll die Weihe der Familie durch das gemeinsam gesprochene Weihegebet erneuert werden. - Seit der Weihe der Menschheit an das Unbefleckte Herz Mariae durch Papst Pius XII. (1939 - 1958) im Jahre 1942 gehört auch ein Gebet der Weihe an das Herz Mariae zum Zeremoniell der Thronerhebung.

Vom heiligen Papst Pius X. ausdrücklich dazu ermutigt begann P. Mateo sein Werk im Jahre 1908 in Südamerika. Es folgten Nordamerika und Europa, dann Asien und Ozeanien. Die Päpste Benedikt XV. (1914 - 1922), Pius XI. (1922 - 1939) und Pius XII. bestärkten P. Mateo in seinem verdienstvollen Werk zu Ehren des Herzens des Erlösers.

Seit 1927 verkündete P. Mateo eine nächtliche Sühneanbetung als Ergänzung der Familienweihe. Größere Familien konnten die ganze Nacht hindurch beten, einzelne Beter brauchten einander ablösend lediglich eine Stunde vor dem Thron des Herzens Jesu zu wachen. - Wer nicht am Gebet in Sühnenächten vor dem Allerheiligsten teilnahm, wurde ermuntert, eigene Sühneanbetungen vor dem Herz Jesu Thron zu halten.

Als Pater Mateo 1960 in Chile starb, hatte die Zahl der nächtlichen Sühneanbetungen die Millionengrenze bereits überschritten.

Pius X. nannte die Thronerhebung ausdrücklich „ein Werk, das dem Heil der Gesellschaft dient“.

Wenden Sie sich an Ihre Priester, um die Herz-Jesu-Thronerhebung vorzubereiten bzw. vornehmen zu lassen.

 

Wir empfehlen dazu das kleine Buch: Herz Jesu Thronerhebung in der Familie

 

 

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