Civitas Institut

Katholischer Kardinal: Soziale Revolution gegen das Christentum PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 06. August 2008 um 11:19 Uhr
cardcanizares2.jpgZur Eröffnung eines Sommerkurses über die Modernisierung in Spanien hat Kardinal Antonio Cañizares von Toledo Spanien und der westlichen Welt einer sozialen Revolution bezichtigt, deren Ziel die direkte Untergrabung der christlichen Wurzeln des Westens ist. Das Civitas Institut ruft zum Widerstand gegen die Feinde des Staates und der Gesellschaft auf. .

 

Während seiner Rede behauptete der Kardinal die Existenz eines Planes der als „Modernisierung-Bewegung“ bezeichnet wird, der aber „in Wirklichkeit versucht, die soziale und kulturelle Realität Spaniens zu vernichten, und die Umkehrung der spanischen Identität zu bewirken“.

Weiter sagte der Kardinal: „Dieses soziale und kulturelle Projekt zielt darauf ab, eine säkulare Gesellschaft ohne moralische oder religiöse Bezüge zu konstruieren, in dem Bemühen, ein nihilistisches Denken zu erzwingen und der Absicht, alle Katholiken aus dem öffentlichen Leben zu eliminieren.“

Während dieser Plan in der gesamten westlichen Welt existiert, „ist er in Spanien besonders stark“ fügte er hinzu. Hier wird dieser Plan gefördert durch „mächtige und manchmal dunkle Kräfte, die von den Medien bis zu den Schulen überall gegenwärtig sind.“

Die Förderer dieses Plans “haben die katholische Kirche zum Ziel”, denn sie sehen diese und die Familie als hauptsächliches Hindernis ihres Plans. „Deshalb wird die Kirche als Feind der Demokratie und Modernisierung präsentiert, die in Opposition zu Wissenschaft und Fortschritt steht, gegen Freiheit, als Feind des Glücks oder als Förderer der Spaltung, der Konfrontation und der Gewalt... mit der Wirkung, die Religion zu isolieren und in das private Leben abzuschieben“, sagte Kardinal Antonio Cañizares.

„Das Zum-Schweigen-bringen Gottes ist das fundamentalste Ereignis unserer Zeit“, fuhr Seine Eminenz fort. „Es gibt nichts Vergleichbares in Hinsicht auf den Radikalismus und der ernsthaften Konsequenzen“.

Im Entwurf dieser neuen Gesellschaft, erläuterte der Kardinal weiter, spielt der Relativismus eine entscheidende Rolle, weil „nichts bestimmtes behauptet werden kann, ist der ständige Zweifel selbst der Mittelpunkt der Gesellschaft. Es gibt kein Gesetz, nur Rechte, die je nach dem, wer gerade die Macht hat, beschränkt oder erweitert werden. Hinter all dem steht ein Begriff des Menschen als eines vom Willen Gottes autonomen Wesens, für den Gott nichts bedeutet.“
 
Das Civitas Institut freut sich sehr über diese klaren und einsichtigen Worte. Wer nach diesen Aussagen des Kardinals sich noch Illusionen darüber macht, wohin die moderne liberal-totalitäre Gesellschaft in Europa geht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Das Civitas Institut wurde zu dem Zweck gegründet, diesen Feinden der Gesellschaft, der Familie, des Staates und unseres Herrn Jesus Christus, die inzwischen fast überall in Europa die staatlichen Organe besetzt haben, Widerstand zu leisten. Der Angriff dieser Feinde auf das Christentum und die Hl. Kirche Jesu Christi wird sich mehr und mehr verschärfen. Wir rufen alle Menschen guten Willens auf, diesen totalitären Ideologen mit Entschlossenheit entgegenzutreten.

Gründen wir überall solche Widerstandsgruppen; beten wir ohne Unterlaß für die Wiederherstellung einer gerechten Ordnung der Gesellschaft auf den Grundlagen des christlichen Naturrechts und beten wir für unsere Feinde, die die Grundlagen des Staates an den Hebeln der Macht vernichten wollen.

 

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