Civitas Institut

Nach Verstaatlichung des Gesundheitswesens: Kostenexplosion PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. September 2008 um 09:25 Uhr
krankenhaus_in_not.jpegNachdem es der Ex-Maoistin und jetzigen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gelungen ist, daß Gesundheitswesen einschließlich der Krankenkassen weitgehend zu verstaatlichen, explodieren die Kosten. Die Krankenhäuser benötigen 3,2 Milliarden Euro zusätzlich, die von den Krankenkassen gezahlt werden sollen, was zu einer Erhöhung der Kassenbeiträge um 0,3% führt. Begründung der Reform war allerdings die Senkung der Beiträge. .

 

Diese Zuatzkosten sind gewiß nur der Anfang und weitere Kosten werden kommen. 50 Milliarden Euro kosteten die 2100 Krankenhäuser in Deutschland im vergangenen Jahr. Das sind ein Drittel aller Ausgaben der Krankenkassen.

In den kommenden Jahren sollen weiterhin 21.000 Pflegekräfte neu eingestellt werden. 70% der dadurch anfallenden Kosten müssen die Krankenkassen tragen.

Kritiker des „Aktionsbündnisses zur Rettung der Krankenhäuser“, die noch mehr Geld fordern, wiesen darauf hin, daß die Finanzierungslücke 6,7 Milliarden Euro betrage, so daß die verkündete Finanzspritze keine ausreichende Wirkung habe.

Seit Jahren führen alle sogenannten Reformen im Gesundheitswesen, die zu Kostensenkung führen sollen, zu weiteren Kostenerhöhungen. Der Staat ist weder in der Lage, noch gehört es nach dem Subsidiaritätsprinzip zu seinen Aufgaben, das Gesundheitswesen zu organisieren.

Das Civitas Institut schlägt deshalb ein berufsgemeinschaftlich organisiertes Gesundheitswesen vor. Dieses Modell, auf der Grundlage der päpstlichen Enzyklika Quadragesimo anno von Pius IX. sieht vor, daß die zu gründenden öffentlich-rechtlichen Berufsgemeinschaften sowohl die Krankenkassen für ihre Mitglieder, als auch die Krankenhäuser betreiben. Im Prinzip hat so jede regionale Berufsgemeinschaft ihre eigene Krankenversicherung und betreibt eigene Krankenhäuser für ihre Mitglieder. Über einen berufsgemeinschaftlichen Ausgleichfonds wird die Krankenversicherung der Rentner und Arbeitslose finanziert. Nur die Universitätskliniken werden von den Ländern betrieben, da hier über die Versorgung hinaus medizinische Forschung betrieben wird.

 

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