Civitas Institut

Wirtschaft: Erhebliche Verschlechterung der Lebensbedingungen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 23. April 2009 um 09:23 Uhr
krise.jpgIn ihrer Frühjahrprognose zeichnen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ein düsteres Bild der Zukunft. Die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr um 6% sinken, im folgenden Jahr wird es keine Besserung geben. Bestenfalls wird die Wirtschaftsleistung im Jahr 2013 das Niveau von 2008 erreichen. Bis Ende 2010 werden 1,1 Millionen Arbeitnehmer ihre Stelle verlieren und die Arbeitslosenquote auf 10,8% steigen. Es kann allerdings auch noch schlimmer kommen..
 
Die Daten beruhen auf der Annahme, daß es keine weiteren Überraschungen auf den Finanzmärkten gibt. 

Durch den schweren Rückgang der Wirtschaftleistung sind die Steuereinnahmen ebenso betroffen wie die Sozialversicherungen. Dadurch steigt die Neuverschuldung von Bund Länder und Gemeinden in diesem Jahr um 90 Milliarden, in 2010 um weitere 130 Miiliarden Euro steigen.

Durch die erwartete hohe Arbeitslosigkeit wird der private Konsum sinken. Die Exporte werden nach den Berechnungen der Wirtschaftsinstitute um 20% zurückgehen. Und in 2010 wird das ganze nicht besser.

Nach Aussagen der Institute wird Deutschland am schwersten von der Krise betroffen sein. Weltweit erwarten sie im kommenden Jahr eine leichte Stabilisierung der Konjunktur, sofern das Vertrauen in die Finanzmärkte nicht weiter beeinträchtigt wird.

Was sich in diesem Bericht sehr allgemein und nüchtern anhört, wird für jeden von uns ganz konkret spürbar werden. Gleichwohl bleiben die in der Wirtschaft Tätigen weitgehend von allem Einfluß ausgeschlossen. Verursacher der Krise sind vor allem die Banken und der Staat. 

Darum fordert das Civitas Institut eine durchgreifende Reform der Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung auf die soziale Demokratie, wie sie von führenden Vertretern der katholischen Soziallehre und des päpstlichen Lehramtes vorgeschlagen wurde. In diesem Modell wird der Staat von seinen derzeitigen wirtschaftlichen Aktivitäten entlastet und alle Aufgaben werden in die Hände öffentlich-rechtlicher Berufsgemeinschaften gelegt, die paritätisch besetzt sind.

Lesen Sie dazu mehr in unserem Sonderheft 2 „Soziale Demokratie und wirtschaftliche Selbstverwaltung“, das Sie kostenlos downloaden können   oder über das Institut bzw. jede Buchhandlung bestellen können.

 

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