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Spanische Kulturrevolutionäre gewinnen die Wahl PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. März 2008 um 13:18 Uhr

flagge_spanien.jpegDer eben als Vorsitzender der spanischen Bischofskonferenz bestätigte Kardinal Antonio Maria Rouco Varela hat dem wiedergewählten Ministerpräsidenten Spaniens, Joseluis Zapatero gratuliert. Der Sozialist Zapatero hatte am vergangenen Sonntag die Parlamentswahlen gewonnen, jedoch die absolute Mehrheit der Parlamentssitze verfehlt.

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Der Kardinal-Erzbischof von Madrid hatte in den letzten vier Jahren immer wieder die Gesetzgebung der spanischen Regierung scharf verurteilt.

 
Am Montag versprach er dem Regierungschef seine Fürbitte vor Gott, damit dieser ihn „im Dienst an Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und dem Gemeinwohl aller Spanier erleuchte”.


Die Bischofskonferenz und er selbst seien zu „ehrlicher Zusammenarbeit” mit der Regierung bereit, so Kardinal Rouco.

 
Der Kardinal-Erzbischof von Toledo, S. Em. Antonio Cañizares betonte in der Presse, Zapateros Sieg bedeute „nicht die Niederlage der Bischöfe”. Der spanische Episkopat hatten sich vor der Wahl in einem Hirtenbrief deutlich gegen die Stimmabgabe für lebensfeindlicher Parteien ausgesprochen.
In einem Zeitungsinterview meinte der Primas von Spanien, das Land stehe derzeit an der Spitze einer „Kulturrevolution”, die „im ganzen Westen im Gange” sei. Wenn diese „Revolution” nun unter Zapatero weitergehe, dann werde auch die Kirche „sich so verhalten müssen wie bislang”. Der Primas wörtlich: „Die Linke redet von einer Ausweitung der Rechte. Aber Rechte kann man nicht im Parlament schaffen.”

 

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