Civitas Institut

Alle heraus zum Internationalen Frauentag! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. März 2011 um 08:00 Uhr

Westfälische Bauern haben die Eigenart, lebensnahe und praxisorientierte Erkenntnisse aus dem alltäglichen Leben in eine markante und tiefgründige Sprache zu übersetzen. Eine jener Lebensweisheiten ist die, daß man gegen einen Misthaufen nicht anstinken kann. Ebendas gilt insbesondere für den heutigen „Internationalen Frauentag“, eingerichtet vom internationalen sozialistischen Diktator und Massenmörder Lenin. Federführend waren unter anderem die internationale Sozialistin Clara Zetkin und die Diktaturbefürworterin und radikale Linksextremistin Rosa Luxemburg – das ganze fand zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt.

Die DDR führte sehr bald den Frauentag als Feiertag ein, nach dem sog. Zusammenbruch der DDR wurde er von der BRD übernommen.

Nun hätte niemand etwas dagegen, wenn der Finger auf eine existierende Wunde gelegt würde. Es ist immer gut und richtig, auf Unrecht hinzuweisen.

Um so erstaunlicher ist es, wenn in diesem Zusammenhang wirkliche, größte Probleme gar nicht erst erwähnt werden. Längst haben in Europa Frauen das Wahlrecht, in Deutschland gar seit 1919, Deutschland war weltweit die Speerspitze. Daß auch Männer inzwischen für Hungerlöhne arbeiten müssen, oft genug ihre Familie nicht allein ernähren können, das ist einer der vielen Schandflecke auf einem Wirtschaftssystem, welches in vielen Punkten den Menschen als solchen überhaupt nicht achtet. Längst rauchen und trinken in diesem Lande Frauen oft ebenso tapfer wie Männer, erziehen ihre Kinder allein (oder auch nicht ganz so allein), kleiden sich – anders als ihre Genossinnen in romanischen Ländern – männlich bzw. völlig unweiblich, kürzen die verbleibenden Haare auf Streichholzlänge und färben sie knall- bis dunkelrot. Gleichstellung? Nur berufmäßige Gleichstellungsbeauftragte sehen da noch Defizite.

Und „Frauen in Führungspositionen“? - Nun, da geht es um mindestens zwei Dinge: das erste ist die Qualifikation. Und wenn die gegeben ist, dann geht es um den Wunsch und Willen, sich in einer Führungsposition täglich zwölf Stunden und mehr aufzureiben, Familienleben und Kinder hintanzustellen, Kinder durch Fremde in großen Kindertagesstätten-Gruppen aufziehen zu lassen. Es geht darum, dann auf ein mütterliches, schützendes, liebevolles Dasein für diejenigen zu verzichten, die einem am allernächsten in der Welt stehen und die einen mehr brauchen als alles andere – oder gar auf diese Menschen überhaupt zu verzichten. Wenn durch eine Führungskraft ein wirklich existentieller Auftrag zu erledigen ist, akzeptiert kein Unternehmen der Welt die Entschuldigung, man habe drei Nächte beim kranken Kind verbringen müssen und sei vollkommen erledigt. Schneller, als man glaubt, ist man dann erledigt.

Also: Gleichstellung der Frau als Möglichkeit, Leben zu verhüten oder abzutreiben, um im Namen einer ganz seltsam verstandenen Freiheit alles mögliche und unmögliche zu tun? Als Freiheit, sich des Glückes zu begeben, seiner natürlichen Bestimmung und ganz besonderen Begabung zu begeben, um nichts weiter zu sein als jemand, der an manchen Stellen anders aussieht? Die Familie als Zusammenhalt, als Lebensgemeinschaft aufzugeben für eine Erwerbs- und Konsumgemeinschaft mit wechselnden Partnern bzw. Beziehungen?

Wer das befürwortet, erntet völlig zu recht das, was wir heute um uns herum beobachten können.

Da man aber, wie der westfälische Bauer aus seiner alten Erfahrung heraus bestätigt, gegen einen Misthaufen nicht anstinken kann, hören wir kopfschüttelnd die Kommentare unserer Berufserklärer in den Medien, die Kommentare blinder Führer.

Und wir wundern uns. Kein Wort kommt diesen dauerfrustrierten Emanzipierern über die Lippen, wenn es um wirkliche Frauenprobleme unserer Zeit, mitten in unserem Europa geht. Kein Wort: das ist z.B. Importbräute, Zwangsverheiratung, untergeordnete Stellung der Frau, Polygamie (ja: in Europa! Obwohl gesetzlich verboten, wird sie toleriert), Ehrenmord. Noch hat uns niemand erklärt, inwieweit das alles mit unserer emanzipiert-aufgeklärten Gesellschaft aus Gleichberechtigten zusammengeht. Und mit unserem Grundgesetz. Und mit den vielbeschworenen Werten der westlichen Gesellschaft.

Das wäre doch mal ein Thema für den immerhin internationalen Frauentag 2012. Vielleicht könnten ja auch die Federführenden des „Weltgebetstages der Frauen“, falls es den noch gibt, mal über eine Themenerweiterung in diesem Sinne nachdenken.

Dann wären wir direkt dabei. Wir verweigern uns aber einem „Frauentag“, der aus einer menschenverachtenden Ideologie heraus die Frau in ihrer besonderen Begabung als Frau abschaffen, die Familie als Keimzelle der Gesellschaft abschaffen und so jeden Gedanken an Gemeinsamkeit, Liebe, Hingabe, Opferbereitschaft abtöten will.

Kann man wirklich nicht gegen einen Misthaufen anstinken? Nein. Kann man nicht. Aber irgendwann stinkt er so sehr, daß man etwas dagegen tun muß, weil er einem sonst, ganz einfach, die Luft zum Atmen nimmt.

Nicht nur, beileibe nicht nur den Männern!

JV

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 29 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!