Civitas Institut

„Euro-Rettung“: Großkonzerne und Linke Hand in Hand PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 01. Juli 2011 um 00:00 Uhr

Wer hinter der sinnlosen, selbstzerstörerischen und die Marktwirtschaft abschaffenden „Euro-Rettung“ in Billionenhöhe steht, konnte man in der vergangenen Woche in großen Tageszeitungen Deutschlands und Frankreichs nachlesen. Multinationale Großkonzerne und Banken aus Frankreich und Deutschland schalteten eine Anzeige für die „Eurorettung“, ohne freilich zu sagen, dass sie bereit sind, dafür zumindest einige Milliarden aufzubringen. Da der gesamte deutsche Linksblock von SPD-GRÜNEN-LINKE im Verein mit Angela Merkel und ihrer CDU/CSU ebenfalls die Rettung des Euro um jeden Preis propagieren, sieht man deutlich, wen die Linken tatsächlich unterstützen.

 

Natürlich mögen die Motive der Linksfront in Deutschland und Frankreich sich von denen der Manager multinationaler Großkonzerne unterscheiden. Doch im Ergebnis sind sie sich einig. Die Marktwirtschaft gehört abgeschafft und stattdessen müssen die Eurokraten einer bald zu schaffenden EUdSSR die Wirtschaft übernehmen.

 

Mit einer ganzseitigen Anzeige in französischen und deutschen Zeitungen unter dem Titel „Der Euro ist notwendig“ warben die fünfzig größten Konzerne der beiden Länder für die Geldverschwendung auf Kosten den Gemeinwohls und zum Gewinn der Konzerne. Darunter waren die Konzernchefs von Deutsche Post, Rothschild, Société General, Daimler, Allianz, BMW, Deutsche Bank usw.

 

Während es in den Reihen der Abgeordneten von CDU und CSU im Bundestag zumindest einige gibt, die sich gegen die „Eurorettung“ aussprechen und so ihrem Auftrag, dem deutschen Gemeinwohl zu dienen, nachkommen, findet sich in den Reihen der sonst gegen alles protestierenden linken Volksfront aus SPD, GRÜNEN und LINKE kein einziger, der Zweifel an der Notwendigkeit der „Eurorettung“ erkennen lässt.

 

Denn in einem Punkt sind sich Großkonzerne und Linke immer einig: Die Marktwirtschaft gehört abgeschafft. Viel besser geht es mit einer Planwirtschaft im europäischen Maßstab.

 

Diejenigen, die die Werte in Deutschland schaffen, kleine und mittelständische Unternehmen, Familienunternehmen und die fleißigen Arbeitnehmer, diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen und für soziale Sicherheit der Arbeitnehmer sorgen, werden mit ihrer Kritik bestenfalls belächelt. Die „Berliner Erklärung“ der Familienunternehmen fand in der Politik praktisch keinerlei Beachtung. Doch es sind diese Unternehmen und ihre Mitarbeiter, die den Schaden für die Volkswirtschaft mit ihren Steuergeldern zu zahlen haben. Großkonzerne und Banken wissen, wie sie der Steuerzahlung entkommen. Sie sind Parasiten, die auf Kosten der kleinen und mittelständischen Unternehmen und der Arbeitnehmer ihre Profite erwirtschaften und sollte es bei ihnen dann mal zu Verlusten kommen, muss der Steuerzahler dafür haften.

 

Gegen diese wirklich radikalkapitalistische Politik der Multis hört man aus den Reihen der linken Volksfront kein Wort der Kritik.

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 41 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!