Civitas Institut

Goppel: Es gibt keine „fundamentalistischen Christen“ PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 14:49 Uhr

Der CSU-Politiker und Sprecher der ChristSozialenKatholiken (CSK) Thomas Goppel hat der Etikettierung des Oslo-Attentäters als christlicher Fundamentalist heftig widersprochen. „Wenn sich der norwegische Massenmörder auf religiöse Beweggründe beruft, sie im christlichen Gedankengut verankert glaubt, ist er nicht Christ“.

 

„Fundamentalistische Christen“ könne es nicht geben. Wer eine solche Bezeichnung wähle, habe ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben.

 

„Wenn es ein Alleinstellungsmerkmal für Christen im Wettbewerb mit anderen Ideologien und Weltanschauungen gibt, dann ist es der absolut garantierte Anspruch auf Lebensrecht für den Einzelnen“, betonte Goppel. Ausgangspunkt der christlichen Botschaft sei das Wohl des Nächsten, „nicht seine Gängelung oder gar Vernichtung“.

 

Sicher gibt es wichtigere „Alleinstellungmerkmale“ der Christen als die von Herrn Goppel genannten, zum Beispiel die Dreieinigkeit Gottes durch die Gott die Liebe ist. Aus dieser Liebe Gottes erschafft Er den Menschen, dessen Würde allein darin besteht, ein von Gott selbst gewolltes Geistwesen zu sein, das Ihm ähnlich ist. Und aus dieser Würde ergibt sich für jeden Christen, der sich als würdig erweist, diesen Titel zu tragen, das Gebot, keinen unschuldigen Menschen zu verletzten oder gar zu töten.

 

Und der „Ausgangspunkt der christlichen Botschaft“ ist die Erlösung durch das Sühneopfer unseres Herrn Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch, der durch dieses Opfer am Kreuz und durch Sein Blut uns den Himmel geöffnet hat, der das Ziel jedes Menschen ist. Wer an Ihn glaubt, der ist gerettet, wer nicht an Ihn glaubt, der ist schon gerichtet.

 

Der Begriff „Fundamentalist“ dient in der Zusammenstellung mit „Christ“ nur dem Zweck, Christen mit Massenmördern jeder Art, seien dies nun Islamhasser oder islamistische Terrorbomber, in Verbindung zu bringen und damit die Liebe zu Christus und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für das Leben zu kriminalisieren.

 

 

 

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