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Leutheusser-Schnarrenberger will vollständige Gleichstellung PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 02. August 2011 um 13:45 Uhr

Die radikal-liberale Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger plant offensichtlich in ihrem Ministerium einen Gesetzentwurf, der die vollständige rechtliche Gleichstellung von Freundschaften homosexuell praktizierender Menschen mit der naturrechtlichen Ehe vorsieht, einschließlich eines Adoptionsrechts. Einige CDU-Politiker kritisierten dieses Vorhaben der Ministerin, die ihren Eid darauf geleistet hat, dem deutschen Volk zu dienen und das Wohl des Volkes zu mehren, durch einen solchen Gesetzentwurf aber die Fundamente von Staat und Gesellschaft untergräbt.

 

 

Die Ministerin mit dem wundervollen Namen ist Mitglied der christusfeindlichen „Humanistischen Union“. Schon als vor 10 Jahren die rot-grüne Bundesregierung das Gesetz über die „Homo-Ehe“ verabschiedete, war Frau Leutheusser-Schnarrenberger Feuer und Flamme für diesen Akt der Gesellschaftszerstörung. Heute ist die Ministerin, sogar Justizministerin und soll das Recht schützen, doch sie tut das Gegenteil.

 

Wie hatte sie doch damals gesagt: Es ist weitere Überzeugungsarbeit erforderlich, „Damit schwule und lesbische Paare der Ehe vollständig gleichgestellt werden.“ Dazu rechnet die Radikalliberale die vollständige Gleichstellung im Einkommenssteuerrecht und im Adoptionsrecht, wo es bisher noch Unterschiede gibt. „Ich bin zuversichtlich, dass nicht weitere zehn Jahre verstreichen, bis diese beiden ‚Baustellen‘ geschlossen werden.“ Und nun will sie wohl nach der Sommerpause diese Baustellen schließen.

 

In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ haben zwei CDU-Politiker den Mut gefunden, diese Angriffe der Ministerin auf Recht und Ordnung der Gesellschaft zu kritisieren, wobei freilich diese Kritik sehr zurückhaltend ausfiel.

 

Erstaunlich ist immer wieder, dass es gar nicht mehr zur Diskussion steht, warum denn eine Freundschaft zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen einer Ehe gleichgestellt werden soll. Wenn gleichgeschlechtliche Menschen zusammenleben und dieses Zusammenleben eine „Ehe“ sein soll, warum ist dann nicht auch das Zusammenleben eines Menschen mit einem Hund, einer Katze oder einem Kanarienvogel keine „Ehe“? Seit Bestehen dieser Institution, also seit Jahrtausenden, ist niemand auf die Idee gekommen, andere Lebensgemeinschaften als „Ehe“ zu bezeichnen, selbst nicht im spätantiken Griechenland und Rom, in dem die Homosexualität und zahlreiche andere pathologische Erscheinungen weit verbreitet waren.

 

Die Ehe ist die Verbindung von Mann und Frau mit dem Ziel der Zeugung und Erziehung von Kindern. Dies ist so selbstverständlich, wie 2 + 2 = 4 ist. Wenn das Wesen der Ehe änderbar ist, dann kann man morgen auch im Bundestag in einem „Mathematik-Ausschuss“ beschließen, dass künftig 2 + 2 = 4 sein kann, aber auch 5. Ein Gesetz, dass gleichgeschlechtliche Bekanntschaften der Ehe gleichstellt, hat nicht mehr Bedeutung, wie ein Gesetz, dass beschließt, dass 2 + 2 auch 5 sein kann.

 

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