Civitas Institut

Protestanten unterstützen schismatische "Homo-Messe" PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 30. August 2011 um 11:42 Uhr

Dass die sogenannte Ökumene eine Einbahnstraße ist, wissen glaubenstreue Katholiken schon seit langem. Nun stellt die evangelische Gemeinde Sankt Thomas in Berlin-Kreuzberg am Tag vor dem Eintreffen des Heiligen Vaters in Berlin ihre Kirche zwei amtsenthobene homosexuellen Priestern zur Verfügung, damit diese dort eine hl. Messe feiern können.

 

Die beiden Priester Hw. Schmidt und Hw. Reicherts leben als homosexuelles Paar zusammen und haben ihr Priesteramt Ende der 1990er Jahre niedergelegt.

 

In Köln leiten die Priester ein schismatisches Seelsorgezentrum. Zudem beteiligen sich die beiden an den Vorbereitungen zu Protesten gegen den Papstbesuch in Berlin.

 

Die nach katholischem Kirchenrecht illegale Messe ist für den 21. September ab 19.00 Uhr in der Thomasgemeinde der Protestanten geplant. Die Veranstalter laden alle getauften Christen zu der antikirchlichen Messe ein. Allerdings ist nach Angaben der Thomasgemeinde keine sogenannte „ökumenische Abendmahlsfeier“ wie beim ökumenischen Kirchentag im Jahre 2003 geplant.

 

Die Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Mitte, Bertold Höcker sagten dazu: „Wir als Protestanten gewähren einer katholischen Gruppe Gastrecht in einer unserer Kirchen, damit sie hier eine nach ihrem Verständnis gültige Eucharistiefeier begehen kann“.

 

Inwiefern diese Messe gültig ist, ist eine theologische Frage. Dass es sich dabei um eine direkte Provokation des Heiligen Vaters handelt ist beabsichtigt und zeigt, was Protestanten unter „Ökumene“ verstehen.

 

Es wird interessant sein zu verfolgen, wie der zuständige Erzbischof von Berlin, der erst kürzlich in sein Amt eingeführt wurde, auf diesen Angriff auf die Kirche und den Heiligen Vater reagiert. Katholische Priester die in Treue zur Tradition und in höchster Achtung für das allerheiligste Altarsakrament eine Messe im alten Ritus ohne bischöfliche Genehmigung (die offiziell auch nicht erforderlich ist) feiern, werden dafür oft hart bestraft.

 

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