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Erzbischof Zollitsch dankt Bundespräsident für „Glaubenszeugnis“ PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 01. September 2011 um 13:01 Uhr

 

Weil sich Bundespräsident Wulff nach der Trennung von seiner Frau mit einer Jüngeren verheiratet hat und darunter leidet, dass die Kirche diese Ehe nicht anerkennt, hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von Freiburg, S.E. Robert Zollitsch, den Bundespräsidenten für sein „Glaubenszeugnis“ gedankt. Zugleich will der Erzbischof mit anderen Bischöfen sich für „Reformen der katholischen Kirche im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen“ einsetzen. Was er darunter versteht lässt er zwar offen, doch jedem ist klar, was gemeint ist.

 

 

 

Das Wort unseres Herrn Jesus Christus und die daraus folgende beständige Lehre der Kirche in Bezug auf wiederverheiratete Geschiedene ist klar und eindeutig. Für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz spielt das Wort Gottes und die Lehre der Kirche jedoch eine ziemlich untergeordnete Rolle. Das Glück und Paradies hier auf Erden ist sein Ziel.

 

Er meint es sei „eine Frage der Barmherzigkeit“, die Lehre Christi und der Kirche zu ignorieren um das Zusammenleben Geschiedener anzuerkennen. Er hält es sogar offensichtlich für ein mutiges Glaubenszeugnis, wenn wiederverheiratete Geschiedene die Zulassung zu den Sakramenten fordern.

 

Nahezu jede Äußerung des Freiburger Oberhirten und Vorsitzenden des DBK zeigt, wie weit er sich vom katholischen Glauben entfernt hat. Als Bischof ist es seine erste heilige Pflicht, den Glauben zu verteidigen und zu stärken. Stattdessen lässt er fast keine Gelegenheit aus, dass Gegenteil zu tun.

 

Woran sollen sich gläubige Laien halten, wenn führende deutsche Bischöfe Grundlagen des katholischen Glaubens und der Morallehre angreifen und ständig auf angebliche „Reformen“ drängen? Jede echte Reform in der katholischen Kirche war stets eine Rückkehr zum Ursprung und zur Tradition und nicht die permanente Aufweichung von Glaube und Moral.

 

Zudem gibt es nicht wenige Katholiken, die sich in einer ähnlichen Situation wie der Herr Bundespräsident befinden und die nach einer intensiven Gewissenserforschung der Lehre der Kirche gefolgt sind und sich aus dem Zustand gelöst haben, der sie aus der Gemeinschaft der Kirche entfernt hat. Was soll man diesen Gläubigen, die wirklich ein echtes Glaubenszeugnis gegeben haben, weil sie die Liebe zu Christus über ihre Liebe zum neuen Partner gestellt haben, sagen?

 

Erzbischof Zollitsch wie auch anderen deutschen Bischöfen fehlt der Glaube, die tiefe Liebe zu Gott und unserem Herrn Jesus Christus, die vor aller Liebe zu den Menschen steht und so fehlt ihnen die Ausrichtung auf das ewige Leben. Stattdessen haben sie sich vollkommen in dieser Welt und der Weltverbesserung eingerichtet.

 

 

 

 

 

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