Civitas Institut

Großbritannien: Fleischfreier Freitag für Katholiken PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 16. September 2011 um 12:06 Uhr

Der Erlass der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales tritt heute in Kraft, nach dem die Kirche wieder zur traditionellen Praxis des Verzichts auf Fleisch zurückkehrt. Schon die ersten Christen verzichteten Freitags auf den Genuss von Fleisch als kleines Zeichen der Vereinigung mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der im Fleisch für uns gelitten hat. Nach dem II. Vatikanum wurde diese Praxis weitgehend eingestellt. Die britische Kirche kehrt nun in diesem Punkt zur Tradition zurück.

 

In dem Erlass der britischen Bischofskonferenz heißt es, dass nicht nur nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr hätten „viele Menschen ein Bedürfnis

nach Spiritualität wiederentdeckt“ haben.

 

Da die Diskriminierung von Christen in England sehr weit fortgeschritten ist und viele sich nicht mehr trauen, offen ihren Glauben zu bekennen, könnten sie dies zumindest durch einfache Zeichen wie die Fleischabstinenz am Freitag tun.

 

Auch der Besuch der Hl. Messe am Sonntag gehöre zu diesen „Zeichen“, sowie das Kreuzzeichen und das Tischgebet.

 

Nach dem neuen Kirchenrecht sind alle Katholiken verpflichtet, „freitags auf Fleisch oder auf eine andere Art von Nahrungsmitteln zu verzichten oder eine andere Form der Buße zu beachten, die von der Bischofskonferenz festgelegt wird“, wie der Erlass der britischen Bischöfe schreibt.

 

In Großbritannien hat nun die Bischofskonferenz beschlossen, zur alten und traditionsreichen Praxis des Verzichts auf Fleischspeisen am Freitag zurückzukehren. Außerdem werden die Gläubigen zum Gebet aufgerufen.

 

Das Civitas Institut begrüßt die Initiative der englischen und walisischen Bischöfe und hofft, dass dies zum Vorbild auch für die deutschen Bischöfe wird.

 

 

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