Civitas Institut

„Eurorettung“: Deutsche Haftungssumme bei 400 Milliarden Euro PDF Drucken E-Mail
Montag, den 19. September 2011 um 11:36 Uhr

Nach Angaben der Deutschen Bank kann die Haftung Deutschlands im Rahmen des EFSF durch Zinsen von 211 Milliarden, die bisher von Deutschland zu zahlen sind, auf 400 Milliarden Euro steigen. Der Bundeshaushalt 2011 weist Gesamtausgaben in Höhe von 305,8 Milliarden Euro auf. Die Haftung für Griechenland und andere Pleitestaaten übersteigt also deutlich die Ausgaben Deutschlands in einem Jahr. Trotzdem halten Merkel und Schäuble unbeirrt am Zerstörungskurs Deutschlands fest. Über 75 Prozent der Deutschen sind dagegen. Auch die FAZ kritisiert die Bundesregierung inzwischen scharf für ihre „Einheitsrettungsfront“.

 

 

Statt endlich die Realitäten hinzunehmen und Griechenland aus dem Euro auszuschließen und umzuschulden, betreibt die Bundesregierung „mediale Spielchen“, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in einem Kommentar vom vergangenen Samstag im Wirtschaftsteil schreibt. „Der Vorwurf, der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler erschüttere mit dem Gerede über die Insolvenz Griechenlands die Märkte, ist lächerlich. Dies nicht nur, weil mit der Pleite gerechnet wird, sondern auch, weil der deutsche Wirtschaftsminister am Markt ein Leichtgewicht ist“, schreibt Holger Steltzner in seinem Kommentar.

 

Das Griechenland pleite ist, steht für den Finanzmarkt bereits seit Wochen fest und ist in den Kursen bereits berücksichtigt. Eine offizielle Pleite würde somit niemanden wirklich überraschen und die Folgen sind absehbar.

 

Durch eine Pleite Griechenlands werden auch die anderen Pleitekandidaten endlich motiviert, ihre Schulden abzubauen. Derzeit sehen sie dazu überhaupt keinen Anlass, denn sie wissen ja, dass sie letztlich doch „gerettet“ werden. Ganz richtig sagen deshalb führende Ökonomen in einem vergangene Woche veröffentlichten Bericht, dass nur das Risiko einer Staatsinsolvenz die Mittelmeerstaaten dazu bewegen könne, ihre Staatshaushalte zu konsolidieren.

 

Nicht absehbar sind allerdings die Folgen, die dadurch entstehen, dass Deutschland mit hunderten von Milliarden Euro Griechenland und andere Pleitekandidaten retten will. Denn dies kann angesichts der Summen zum Zusammenbruch Deutschlands führen und wenn dies geschieht, dann ist nicht nur der Euro und Europa am Ende, sondern die gesamte westliche Welt wird erschüttert.

 

Warum Merkel und ihr unsäglicher Finanzminister im Verein mit den Eurobonzen dennoch an der angeblichen „Eurorettung“ festhält, wird immer offensichtlicher. Der Grund ist, dass man auf diese Weise einen Weg sieht, die „Vereinigten Staaten von Europa“ durchzusetzen, die von allen europäischen Völkern bisher mit überragender Mehrheit abgelehnt werden.

 

Ist der Euro und sind die Eurostaaten erst mal richtig ruiniert, gibt es, so hofft man, keinen ernsten Widerstand mehr gegen die EUdSSR. Dies ist die einzige sinnvolle Erklärung für die derzeitige Politik der Regierung und der EU-Bürokraten. Auf die Völker Europas nehmen diese Damen und Herren keinerlei Rücksicht. Sie haben die Rückendeckung in Deutschland durch die linke anti-nationale Einheitsfront SPD-GRÜNE-LINKE und ähnlich sieht es in anderen EU-Staaten aus.

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 46 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!