Civitas Institut

Trennung von Kirche und Atheismus PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 09:30 Uhr

Die Bundesrepublik Deutschland ist ausdrücklich kein laizistischer Staat. Deutlich muß deshalb die Trennung von Staat und Atheismus gefordert werden. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beginnt mit der Präambel: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen [...] hat sich das Deutsche Volk [...] dieses Grundgesetz gegeben.“ Versuchen von Verfassungsrechtlern, die Nennung de göttliche Majestät durch semantische Tricks zum „Platzhalter“ für kulturelle Überzeugungen zu degradieren, muß entschieden entgegengetreten werden. Gott ist keine Chiffre, Gott ist der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde.

 

 

Auch die Erziehungsziele sind in einigen Landesverfassungen nicht atheistisch oder agnostisch verengt, sondern schließen Ehrfurcht vor Gott und christliche Nächstenliebe ein. Der Gottesbezug findet sich schließlich in den Formeln der Amtseide.

 

Im Artikel  1 des Grundgesetzes bekennt sich das deutsche Volk zur „unantastbaren Würde“ und „zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten“. Dies kann der Atheismus nicht begründen. Im Gegenteil. Jede atheistische oder „positivistische“ Ideologie muß in der Begründung der Personenwürde und wahrer Menschenrechte scheitern. Sie wären nur Konventionen des „heute“ und des „jetzt“.

 

In Artikel 2 des Grundgesetzes wird das „Sittengesetz“ als Grenze der Persönlichkeitsentfaltung angeführt. Damit ist nicht das „gesunde Volksempfinden“ oder die „politische Korrektheit“ gemeint, sondern das vom Schöpfer ins Herz jeden Menschen gelegte Wissen um Gut und Böse.

 

Im Paragraph 7 des Grundgesetzes heißt es: „Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches (!) Lehrfach.

 

Der Gottesbezug findet sich auch in den Landesverfassungen verschiedener Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

 

Beispiel: „Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des Zweiten Weltkrieges geführt hat, [...] gibt sich das Bayerische Volk [...] nachstehende [...] Verfassung.“ (Bayern)

 

Ähnliche Anrufungen Gottes oder Nennungen findet sich in der Europäischen Union. Hier einige Beispiele:

 

Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone [...] geben sich folgende Verfassung. (Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft)

 

Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Freiburger Volk gibt sich folgende Staatsverfassung. (Kanton Freiburg).

 

„[...] beschließen wir, das Polnische Volk - alle Staatsbürger der Republik, sowohl diejenigen, die an Gott als die Quelle der Wahrheit, Gerechtigkeit, des Guten und des Schönen glauben, als auch diejenigen, die diesen Glauben nicht teilen, sondern diese universellen Werte aus anderen Quellen ableiten, [...] in Dankbarkeit gegenüber unseren Vorfahren [...] für die Kultur, die im christlichen Erbe des Volkes und in allgemeinen menschlichen Werten verwurzelt ist [...] im Bewußtsein der Verantwortung vor Gott oder vor dem eigenen Gewissen, uns die Verfassung der Republik Polen zu geben.“ (Polen)

 

„Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der alle Autorität kommt und auf die, als unserem letzten Ziel, alle Handlungen sowohl der Menschen wie der Staaten ausgerichtet sein müssen, anerkennen Wir , das Volk von Irland, in Demut alle unsere Verpflichtungen gegenüber unserem göttlichen Herrn, Jesus Christus [...] nehmen wir diese Verfassung an, setzen sie in Kraft und geben sie uns. [...] Art. 6. Alle Regierungsgewalt [...] geh[t] nächst Gott vom Volke aus.“ (Irland)

 

Die Verfassung Griechenlands von 1975 bzw. 2001 beginnt: „Im Namen der Heiligen, Wesensgleichen und Unteilbaren Dreifaltigkeit“. In Artikel 3 wird Jesus Christus als Herr und die Heilige Schrift als Gotteswort bekannt.

 

Kein Zurückweichen vor den Parolen der atheistischen Ideologen und ihrer platten Propaganda. Zu schnell lasen sich die Mitbürger die Lüge vom Laizismus verkaufen.

 

Nach den Gräueltaten zweier atheistischer Diktaturen auf deutschem Boden müssen wir die Gottlosigkeit und den Säkularismus – wie die Väter des Grundgesetzes – entschieden zurückweisen. Erinnern wir selbstbewußt an den Gottesbezug unseres Grundgesetzes in den öffentlichen Debatten in der Politik und in der Schule. Ohne Gott gibt es keine Freiheit, keine Menschenwürde, keine wahren Menschenrechte!

 

Bild: Konrad Adenauer kniet beim hl. Meßopfer

 

 

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