Civitas Institut

Ablehnung der Sünde contra naturam PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 15:08 Uhr

 

Die katholische Kirche blickt auf eine kontinuierliche Lehre der Ablehnung jeder homosexuellen Praxis zurück, die sowohl durch Tradition und Heilige Schrift als auch durch das Lehramt manifestiert ist. Auch das nachkonziliare Lehramt der Kirche hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv darum bemüht, ihre Haltung zur sog. Homosexualität zu erklären. Es erschienen nicht weniger als acht Dokumente, in welchen sich das Lehramt zwischen 1975 und 2003 zum Thema Homosexualität und den damit verbundenen Aspekten und Problemen autoritativ geäußert hat.“ Die Dokumente, in denen Homosexualität thematisiert wird, sind im Einzelnen:

 

 

 

 

 

 

- Kongregation für die Glaubenslehre: Persona humana (1975).


- Kongregation für das katholische Bildungswesen: Orientierung zur Erziehung in der menschlichen Liebe. (1983).


- Kongregation für die Glaubenslehre: Seelsorge für homosexuelle Personen (1986).


- Glaubenskongregation: Verantwortung für die Moral. (1992).


- „Katechismus der katholischen Kirche“ (1992).


- Enzyklika Veritatis splendor (1993).


- Päpstlicher Rat für die Familie: Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung (1995).


- Glaubenskongregation: Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen (2003).

 

Im Dokument „Persona humana“ schreibt die Glaubenskongregation:

 

„Im Gegensatz zur beständigen Lehre des kirchlichen Lehramtes und des sittlichen Empfindens des christlichen Volkes haben heute einige unter Berufung auf Beobachtungen psychologischer Natur damit begonnen, die homosexuellen Beziehungen gewisser Leute mit Nachsicht zu beurteilen, ja sie sogar völlig zu entschuldigen.

 

Sie unterscheiden – was begründetermaßen zu geschehen scheint – zwischen Homosexuellen, deren Neigung sich von einer falschen Erziehung, von mangelnder sexueller Reife, von angenommener Gewohnheit, von schlechten Beispielen oder anderen ähnlichen Ursachen herleitet und eine Übergangserscheinung darstellt oder wenigstens nicht unheilbar ist, und Homosexuellen, die durch eine Art angeborenen Trieb oder durch eine pathologische Veranlagung, die als unheilbar betrachtet wird, für immer solche sind.

 

Was nun die Personen dieser zweiten Kategorie betrifft, kommen einige zu dem Schluß, daß ihre Neigung derart natürlich ist, daß sie für sie als Rechtfertigungsgrund für ihre homosexuellen Beziehungen in einer eheähnlichen aufrichtigen Lebens- und Liebesgemeinschaft angesehen werden muß, sofern sie sich nicht imstande fühlen, ein Leben in Einsamkeit zu ertragen.

Sicher muß man sich bei der seelsorglichen Betreuung dieser homosexuellen Menschen mit Verständnis annehmen und sie in der Hoffnung bestärken, ihre persönlichen Schwierigkeiten und ihre soziale Absonderung zu überwinden. Ihre Schuldhaftigkeit wird mit Klugheit beurteilt werden.

Es kann aber keine pastorale Methode angewandt werden, die diese Personen moralisch rechtfertigen würde, weil ihre Handlungen als mit ihrer persönlichen Verfassung übereinstimmend erachtet würden. Nach der objektiven sittlichen Ordnung sind die homosexuellen Beziehungen Handlungen, die ihrer wesentlichen und unerläßlichen Regelung beraubt sind. Sie werden in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt und als die traurige Folge einer Zurückweisung Gottes dargestellt.*

 

Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluß, daß alle jene, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind und keinesfalls in irgendeiner Weise gutgeheißen werden können.“

 

Röm 1, 24-27: »Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten: sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen. Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den gebührenden Lohn für ihre Verirrung«. Vgl. auch, was der hl. Paulus über die Knabenschänder in 1 Kor 6, 10 und 1 Tim 1, 10 sagt.

 

Bild: Allegorie der Keuschheit. Basilika von San Francesco in Assisi.

 

 

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