Civitas Institut

Joachim Gauck wird Bundespräsident PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 26. Februar 2012 um 12:37 Uhr

Das Civitas Institut begrüßt die Kandidatur von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten. Im Unterschied zum zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff, der Präsident einer „Bunten Republik Deutschland“ sein wollte, und ein typischer Vertreter der Systems und des Parteikartells in Deutschland war, ist Joachim Gauck ein Präsident des deutschen Volkes, der von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützt wird. Dass Gauck von der SPD und den Grünen vorgeschlagen wurde, hat einen anderen Hintergrund.

 

 

Sowohl in der SPD als auch bei den Grünen gibt es in deren linksextremen Flügeln deutlichen Widerstand gegen Gauck. Aber auch diese beiden linksliberalen Parteien haben eher aus taktischen Überlegungen Gauck vorgeschlagen, vor allem auch um Angela Merkel zu schwächen, was ihnen auch zweifellos gelungen ist.

 

Dass die postkommunistische Linke gegen Gauck ist, kann eher als gutes Zeichen gedeutet werden, ebenso wie der Widerstand von Linksextremisten wie dem Grünen Ströbele. Gauck hat den real existierenden Sozialismus in der DDR kennengelernt und darunter gelitten und er weiß, was Freiheit bedeutet. Eines seiner Grundpositionen ist die Verteidigung der Freiheit gegen den Gleichheitswahn des Parteienkartells in Deutschland.

 

Gauck ist alles andere als ein Vertreter des Apparats und des Parteienkartells. Er vertritt eine selbständige Position und schon seine Sprache unterscheidet sich von dem „Neusprech“ der in allen Grundüberzeugungen gleichgeschalteten Parteiensystems. Gauck hat sich für die in Deutschland verschwiegenen Probleme zumindest ansprechbar gezeigt.

 

Sicher hat der Präsidentschaftskandidat auch seine Schattenseiten, doch diese wollen wir hier nicht herausstellen. Unter dem derzeit zur Verfügung stehenden politischen Personal ist Joachim Gauck der Beste.

 

Wir freuen uns also, dass Deutschland wieder einen Präsidenten den Volkes bekommt und hoffen, dass er sich nicht vom System vereinnahmen lässt, sondern es ihm gelingt, dieses aufzubrechen und für das Gemeinwohl zu öffnen.

 

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