Civitas Institut

EU finanziert Abtreibung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 05. April 2012 um 09:27 Uhr

Mit zweistelligen Millionenbeträgen hat die Europäische Union indirekt Abtreibungen in verschiedenen Ländern finanziert. Gleichzeitig wurde Ungarn von der EU angeklagt, weil es aus EU-Mitteln eine Kampagne gegen Abtreibung finanziert hat. Von Ungarn wurde dieses Geld zurückgefordert mit der Begründung, die Abtreibungsfrage liege nicht in der Kompetenz der EU. Doch diese Kompetenz maßt sich die EU sehr wohl an, wenn es um Maßnahmen für Abtreibung geht. Dies zeigt den ganzen „Geist“ dieser Institutionen: Die EU steht fest im Kampf gegen das Leben, gegen den Willen der Völker und setzt klammheimliche eine Diktatur durch.

Die Organisation European Dignity Watch (EDW) hat diesen Skandal in der EU enthüllt. Demnach hat eine international tätige Abtreibungsorganisation, die International Planned Parenthood Federation (IPPF) und die Organisation Marie Stopes International (MSI) in den vergangenen Jahren zweistellige Millionenbeträge kassiert, die zum Teil zur Förderung von Abtreibungen in Entwicklungsländern verwendet wurden.

 

Zum Leistungskatalog dieser Organisationen gehört Beratung und Durchführung von Abtreibungen, Schulung von medizinischem Personal, die sogenannte „Pille danach“ und die Verteilung von „Notfallpaketen“ zur Durchführung von Abtreibungen mit Hilfe einer Vakuumpumpe.

 

Natürlich wurden diese Maßnahmen in den Jahresberichten der genannten Organisationen nur unvollständig oder gar nicht genannt, wie EDW kritisierte. Die angefragte EU-Kommission verweigerte weitere Auskünfte an EDW.

 

Gleichwohl zeigen sie Berichte der Abtreibungsorganisationen aufgrund von Nachfragen der EU, dass es sich um einen echten Skandal handelt. MSI zum Beispiel gibt offen zu, 2008 und 2009 bei einem EU-finanzierten Projekt in Südafrika 3.619 Abtreibungen durchgeführt zu haben. Dies betrifft nur die EU-finanzierten Projekte; die von MSI durchgeführten Abtreibungen in Südafrika liegen weit höher.

 

Nach den eigenen Richtlinien der EU müsste diese nun sofort alle weiteren Zahlungen an diese Organisation einstellen und bereits gezahlte Gelder zurückfordern. So ist es 2011 mit Ungarn geschehen, das eine Anti-Abtreibungskampagne aus EU-Mitteln finanzierte.

 

Bereits 1997 haben die USA ihre finanziellen Mittel für die IPPF und den Weltbevölkerungsfonds der UN (UNFPA) gestoppt. Die Begründung war, dass die USA Abtreibung nicht finanziere. Dadurch fehlten 34 Millionen Dollar. Diese wurden von der EU-Kommission ausgeglichen.

 

Wohlgemerkt: Das Geld der EU stammt von unseren Steuergeldern. Finanzierung von Verbrechen der EU mit Hilfe von Steuergeldern der EU-Bürger!

 

 

 

 

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