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Väter sind überflüssig PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. April 2012 um 14:21 Uhr

 

Der Kampf gegen die wesenhafte Familie nimmt immer absurdere Formen an. In Österreich sollen künftig lesbische Frauen das „Recht“ bekommen, durch In-vitro-Fertilisation (IVF) Kinder zu bekommen. So zeigt sich, dass die eine schwere Sünde – künstliche Befruchtung – zahlreiche weitere Sünden nach sich zieht. Nach Auffassung der „Bioethikkommission“ Österreichs sind nämlich für eine Familie Väter nicht nötig. Alleinstehende und lesbische Frauen sollen künftig auch Kinder durch künstliche Befruchtung bekommen. In Kürze werden sich die homosexuellen Männer melden und sich wegen Ungleichbehandlung beschweren. Dann dürfen auch diese Leihmütter nehmen um Kinder zu bekommen.

 

 

 

 

Bisher ist die IVF in Österreich nur für verschiedengeschlechtliche Paare zugelassen. Doch die Ethikkommission und mit ihr die Politiker vor allem von SPÖ und auch ÖVP sind für eine Änderung. 19 von 25 Mitglieder der „Bioethikkommission“ haben in einer Stellungnahme an das Verfassungsgericht für die Freigabe der IVF auch für homosexuelle Frauen und alleinstehende Frauen plädiert. Sie halten das für „gerecht“.

 

Dies ist ein weiterer Angriff auf das Naturrecht. Mann und Frau sind füreinander geschaffen und bilden zusammen eine Ehe, deren Ziel die Erzeugung und Erziehung der Kinder ist. Diese schlichte Tatsache, die aus jeder Faser des Wesens von Mann und Frau offensichtlich wird, muss man heute ausdrücklich betonen, denn die Revolutionäre sind dabei, diese Grundlagen von Ehe, Familie und Gesellschaft umzustürzen.

 

Wenn die künstliche Befruchtung, die als solche schon ein schwerer Verstoß gegen das Naturrecht darstellt, gleichgeschlechtlichen „Paaren“ vorenthalten wird, so ist dies der Auffassung der Bioethiker eine „Benachteiligung“ und Diskriminierung“. Nun ist es aber von der Natur her so vorgesehen, dass zwei Frauen zusammen keine Kinder bekommen können; das Gleiche gilt für zwei Männer oder eine Frau ohne Partner. Doch diese natürliche Wesenstatsache gilt modernen „Ethikern“ als Diskriminierung.

 

„Wird jemandem verboten, die für die Fortpflanzung erforderliche medizinische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, so beschneidet das seine Freiheit in einem zentralen Bereich gravierend.“ Diese Aussage aus dem Bericht der österreichischen „Ethikkommission“ ist wirklich ernst gemeint.

 

Wenn dies zutrifft, dann fragt sich, warum alleinstehende Männer oder homosexuelle „Freunde“ nicht auch Kinder bekommen dürfen. Die erforderliche Unterstützung ihnen vorzuenthalten – nämlich sogenannte „Leihmütter“ – ist dann auch eine Diskriminierung und eine Beschneidung der „Freiheit in einem zentralen Bereich“. Man kann sicher sein, dass in absehbarer Zeit diese „Argument“ aus den Reihen der Homosexuellen kommen wird.

 

Hintergrund dieser krankhaften Verrücktheiten ist die Zerstörung von Ehe und Familie, ihre „Neudefinition“, denn man glaubt heute, dass es keine feststehenden Wesenheiten gibt, sondern das sich Alles und Jedes ändern lässt. Allein der Mensch entscheidet, was etwas ist. Objektive Wirklichkeit gibt es nicht. Dies ist das oberste Prinzip der Postmoderne.

 

Die Folgen werden inzwischen überall sichtbar und in nicht allzu ferner Zukunft wird diese Gesellschaft in sich zusammenbrechen. Doch wer solchen pathologischen Ideologien anhängt, der ist naturgemäß auch blind für die Folgen, die sich in allen Bereichen von Kultur und Gesellschaft zeigen.

 

 

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