Civitas Institut

Grün-„katholische“ Kirche PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. Mai 2012 um 10:10 Uhr

Der Ministerpräsident Baden-Württembergs Winfried Kretschmann und führende deutsche „Grüne“, der in den 1970iger Jahren für die Weltrevolution kämpfte, hält „Reformen in der katholischen Kirche“ für nötig. Dies verwundert nicht, weil die Revolution seit dem Konzil in der Kirche zwar weit vorangekommen ist, aber noch nicht alle Barrikaden geschleift wurden. Kretschmann will deshalb die Kirche zu einer Organisation der „Zivilgesellschaft“, wie man das heute nennt, umbauen. Dass die Kirche der mystische Leib Christi ist, weiß das Mitglied des sogenannten „ZK deutscher Katholiken (ZdK) vermutlich nicht.

 

 

Der Ober-Grüne meinte gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur, dass „die Kirche könne nur stark und mitten in der Gesellschaft präsent sein kann, wenn sie ihren Glauben „zeitgenössisch verbreitet“. Wir stark dies die Kirche macht, kann jeder bei einem einfachen Vergleich zwischen der Kirche 1960 und der Kirche 2012 machen. In allen Bereichen hat die Kirche in dieser Zeit um 90 Prozent verloren.

 

Doch was Kretschmann und seine Genossen vom ZK der „Katholiken“ wollen, ist ja nicht die Kirche von 1960, die Kirche Jesu Christi, sondern eine neue, ihren eigene „Kirche“, die als „gesellschaftliche Organisation“ in den Kanon der anderen einstimmt.

 

Und um dies zu verwirklichen beruft man sich auf das Zweite Vatikanische Konzil. Deren „Impulse“ (= totaler Niedergang der Kirche und des Glaubens) sollen aufgenommen werden.

 

Deshalb erwartet der Herr Ministerpräsident vom Mannheimer Katholikentag, dass der von der Deutschen Bischofskonferenz begonnene Dialogprozess zur Zukunft der katholischen Kirche „offen geführt wird und dass die Hierarchie dann auch darauf hört“.

 

Wörtlich sagte Kretschmann: „Dialog macht nur Sinn, wenn nicht von vornherein feststeht, was rauskommen darf und was nicht.“ Der Grünen-Politiker äußerte den Wunsch, dass die Kirche „nicht - was sie gerne tut - Kritik als Illoyalität auffasst, sondern als Besorgnis begreift“. Das Wort vieler engagierter Laien sollte von den Bischöfen „mit dem Herzen und nicht nur mit den Ohren gehört werden“.

 

Alles ist verhandelbar, wie auf einem Parteitag. Es gibt keine beständige und unveränderliche Lehre der Kirche, sondern die „neue Kirche“ wird eine Organisation der permanenten Revolution, wie die Grünen und andere linke Organisationen zur Veränderung der Welt.

 

Objektive Wahrheit, unveränderliche Gesetze und Normen kennen diese Damen und Herren nicht. Alles ist vom Menschen gemacht, einschließlich Gott und Jesus Christus.

 

Zeitschrift

Newsletter

Aktuell online

Wir haben 51 Gäste online

Termine


Aktuell stehen keine Termine an.

PayPal-Spende

Jedes Engagement, jede Aktion hat auch eine finanzielle Seite, die unsere Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Um uns zu helfen, unsere Ausstrahlung zu vergrößern oder unseren Einsatz zu vervielfältigen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.
Herzlichen Dank für Ihre Spenden!