Civitas Institut

Thierse macht sich Sorgen wegen Piusbruderschaft PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. Mai 2012 um 11:35 Uhr

Der linksradikale Sitzblockierer und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse macht sich Sorgen, dass durch die Gespräche des Vatikans mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. die Kirche wieder zur überlieferten Lehre und Glauben zurückfinden könnte. So eilte er in den Vatikan um dies zu besprechen. Dort wurde ihm dann mitgeteilt, dass „der Vatikan bei seinen Einigungsbemühungen mit der traditionalistischen Piusbruderschaft nicht zentralen Lehraussagen der Kirche“ von zentralen Lehraussagen der Kirche abrücken“ wie KNA meldet. Gemeint ist mit „zentralen Lehraussagen der Kirche“ natürlich die falsche Lehre des 2. Vatikanischen Konzils. Nach Gesprächen im Vatikan sei er „beruhigt“, sagte Thierse.

 

Kurienkardinal Kurt Koch habe ihm versichert, dass die Piusbrüder die Autorität des Lehramtes und damit des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 - 1965) anzuerkennen hätten.

 

Auch bei dem „besonders sensiblen“ Verhältnis zum Judentum und dem Bekenntnis zur Religionsfreiheit gebe es „kein Zittern und Zaudern seitens des Vatikan“ zitiert Thierse den vatikanischen Ökumeneminister.

 

Dies seien „Essentials, bei denen der Vatikan nicht nachgeben werde“.

 

Im Unterschied zu dem linksradikalen Sitzblockaden-Teilnehmer Thierse ist man allerdings in der Kirche nach wie vor der Überzeugung, dass das Glaubensbekenntnis die „Essentials“ der Kirche zusammenfasst und nicht Mainstream-Ideologien wie der „Kampf gegen Rechts“, der zum Leib- und Magenthema des aus der DDR stammenden Politikers gehört.

 

 

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